Erneut Schockanrufe im Landkreis Goslar.
Am Donnerstag wurden der Polizei erneut mehrere Schockanrufe im Landkreis gemeldet.
Mehrere Bürgerinnen und Bürger aus Goslar und Clausthal-Zellerfeld meldeten sich bei der Polizei und gaben an, von vermeintlichen Betrügern angerufen worden zu sein. Im Rahmen der geführten Telefongespräche gaben sich die Kriminellen als Ärzte aus und teilten mit, dass ein Angehöriger schwer an Krebs erkrankt sei. Für die notwendige Behandlung würde dringend ein sehr teures Medikament benötigt werden. Deshalb wurden die Angerufenen gezielt nach ihren Vermögensverhältnissen ausgefragt.
Glücklicherweise erkannten alle Angerufenen den Betrug, reagierten vorbildlich und beendeten das Telefonat mit den Kriminellen unverzüglich.
Die Polizei Goslar nimmt diese Vorfälle erneut zum Anlass zur Warnung und gibt folgende Verhaltenshinweise:
- Krankenhäuser und Ärzte fordern niemals Barzahlungen oder
schicken Geldboten.
- Rufen Sie die angeblich Betroffenen direkt über die bekannte
Telefonnummer an, um die geschilderte Notlage zu überprüfen.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen - legen Sie
einfach auf.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Bitten Sie Verwandte oder Nachbarn um Unterstützung.
- Löschen Sie Ihren Telefonbucheintrag, so erschweren Sie
Betrügern, Sie ausfindig zu machen.
- Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein
Anruf verdächtig vorkommt.Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Goslar
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 05321/339104
E-Mail: pressestelle@pi-gs.polizei.niedersachsen.de