Medizinischer Rettungseinsatz auf Segelyacht in der Ostsee
Die Besatzung des Bundespolizeischiffes "Bamberg" erhielt am 09.06.2026 während des Seedienstes über UKW die Meldung einer deutschen Segelyacht über eine verletzte Person an Bord. Die Yacht befand sich etwa 25 Kilometer von der deutschen Küste entfernt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde eine Person durch den Großbaum der Segelyacht am Kopf verletzt und war zunächst bewusstlos.
Die "Bamberg" lief zur Position der Segelyacht zur medizinischen Hilfeleistung. Parallel wurde durch das MRCC Bremen der Rettungshubschrauber "Northern Rescue 02" alarmiert. Zur Versorgung der verletzten Person wurde das Kontrollboot eingesetzt sowie ein Rettungssanitäter des Hubschraubers auf die Segelyacht abgewinscht.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Person wieder ansprechbar. Die zunächst stark blutende Kopfplatzwunde wurde bereits durch die Besatzung der Segelyacht versorgt.
Nach medizinischer Begutachtung wurde entschieden, die verletzte Person mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Greifswald zu verbringen. Dazu wurde die verletzte Person zunächst auf die "Bamberg" verbracht. Im Rahmen des anschließenden Bordflugmanövers landete der Rettungshubschrauber auf dem Bundespolizeischiff und übernahm die verletzte Person zum Weitertransport in das Universitätsklinikum Greifswald.
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