Senioren fallen nicht auf Betrüger herein

Betrüger haben am Dienstag (23. Juni) mehrfach versucht, Seniorinnen und Senioren in Soest um ihr Erspartes zu bringen. Der Polizei wurden insgesamt neun Betrugsversuche gemeldet. In allen Fällen erhielten die potenziellen Opfer Anrufe von angeblichen Polizisten, die über vorgetäuschte Sachverhalte versuchten, an Informationen zu finanziellen Verhältnissen zu kommen. Glücklicherweise reagierten alle völlig richtig: Sie legten auf, bevor es zu einem Schaden kommen konnte. Die Polizei lobt das Verhalten ausdrücklich und gibt in diesem Zusammenhang erneut Verhaltenstipps, falls man selbst einen solchen Anruf erhalten sollte: - Legen Sie am besten auf, wenn Unbekannte anrufen. - Lassen Sie sich nicht durch angezeigte Telefonnummern täuschen. Betrüger können sie so manipulieren, dass die 110 oder die Nummer einer örtlichen Wache im Display erscheinen. - Geben Sie Fremden keine Auskunft über persönliche und finanzielle Verhältnisse. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Die Polizei verlangt niemals eine solche Herausgabe. - Rufen Sie im Zweifel die Polizei unter den bekannten Telefonnummern an und vergewissern sich, dass es sich bei den Anrufern um Betrüger handelt. Nutzen Sie dabei niemals die Rückruffunktion. - Verständigen Sie im Falle eines solchen Anrufes die Polizei über den Notruf 110. - Warnen Sie Ihre Angehörigen, Freunde oder Nachbarn - insbesondere ältere Personen - vor den bekannten Betrugsmaschen.Rückfragenvermerk für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Soest Pressestelle Polizei Soest Daniel Großert Telefon: 02921 - 9100 5311 E-Mail: poea.soest@polizei.nrw.de