Uneinsichtige Badegäste sorgen für zwei Polizeieinsätze
Helmstedt, 27.06.2026 - Am Samstagnachmittag kam es im Helmstedter Freibad zu zwei Polizeieinsätzen, nachdem Badegäste den Anweisungen des Schwimmbadpersonals nicht nachgekommen waren.
Gegen 16:00 Uhr verständigte der Schwimmmeister die Polizei, da sich vier Männer trotz mehrfacher Ermahnungen wegen ihres Fehlverhaltens weigerten, das Freibad zu verlassen. Nachdem gegen die Gruppe ein Hausverbot ausgesprochen worden war, kam einer der Männer der Aufforderung weiterhin nicht nach. Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten zeigte sich der 29-Jährige aus Helmstedt uneinsichtig und diskussionsfreudig. Schließlich wurde das Hausrecht durchgesetzt und der Mann des Freibades verwiesen.
Ein weiterer Einsatz ereignete sich gegen 18:20 Uhr. Das Schwimmbadpersonal verständigte die Polizei, nachdem ein 45-jähriger Mann aus Schöningen trotz mehrfacher Hinweise und Aufforderungen des Schwimmmeisters weiterhin mit einem Kleinkind im Schwimmerbereich verblieb. Das Kind war nach Einschätzung des Schwimmbadpersonals nicht in der Lage, selbstständig zu schwimmen. Aus Gründen der Sicherheit wurde der Mann aufgefordert, den Schwimmerbereich zu verlassen beziehungsweise das Freibad zu verlassen. Da er sich hierbei erheblich uneinsichtig zeigte und den Anweisungen nicht Folge leistete, wurde die Polizei hinzugezogen. Aufgrund der hohen Besucherzahl wurde zur taktischen Unterstützung ein Diensthund eingesetzt. Der Mann verließ das Freibad schließlich widerwillig.
Beide Männer müssen nun mit der Auferlegung der Kosten der jeweiligen Polizeieinsätze rechnen.
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