Zwei Alleinunfälle auf nasser Autobahn
SI / Bielefeld / A30 und A33 - Am Sonntag, 05.07.2026, verloren zwei Fahrer auf den Autobahnen A 30 und A 33 auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Vier Personen wurden leicht verletzt, darunter die jeweiligen Fahrer und zwei Kinder.
Ein 39-jähriger Herforder befuhr gegen 18:15 Uhr die A 30 mit einem BMW M4 bei anhaltendem Regen in Fahrtrichtung Osnabrück. Nach bisherigen Ermittlungen überholte er auf regennasser Fahrbahn mehrere Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit und verlor zwischen den Anschlussstellen Bad Oeynhausen-Nord und Gohfeld die Kontrolle über seinen Wagen.
Der BMW rutschte in einer Linkskurve zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort zweimal mit der dortigen Schutzplanke, schleuderte über die Fahrbahn in die Mittelschutzplanke und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.
Der Fahrer und seine beiden Kinder, im Alter von fünf und sieben Jahren, erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden von Rettungskräften vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Das weite Trümmerfeld und die Deformationen der Leitplanke ließen auf eine hohe Ausgangsgeschwindigkeit schließen.
Der BMW war rundherum beschädigt und musste abgeschleppt werden. Betriebsflüssigkeit war großflächig auf der Fahrbahn und dem Seitenstreifen ausgelaufen. Eine Spezialfirma musste für die Fahrbahnreinigung verständigt werden.
Bei dem Unfall war ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro entstanden.
Für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten musste die A 30 bis 02:00 Uhr am Montag gesperrt bleiben.
Gegen 20:38 Uhr befuhr eine 43-jährige Bielefelderin die A 33 in Richtung Osnabrück. An der Anschlussstelle Bielefeld Zentrum verließ sie die Autobahn in Richtung Bielefeld. Auf der Tangente kam sie in einer Rechtskurve ins Schleudern.
Ihr Suzuki Jimny kollidierte mehrmals mit der rechten Seitenschutzplanke und drehte sich um die eigene Achse.
Die Bielefelderin trug leichte Verletzungen davon. Sie konnte nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte entlassen werden.
Am Fahrzeug waren Schäden an der Front und am Heck entstanden. Der Suzuki musste abgeschleppt werden.
Autobahnpolizisten konnten den Verkehr an der Unfallstelle vorbeileiten. Sie schätzten den Gesamtschaden auf etwa 6500 Euro.
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