BPOLI DD: Springmesser und Pfefferspray im Zug – Bundespolizei stoppt zwei bewaffnete Reisende

Dresden. Am Dienstagmorgen (07.07.2026) gerieten zwei Männer bei Kontrollen im grenzüberschreitenden Bahnverkehr aus Tschechien ins Visier der Bundespolizei. Gegen 08:45 Uhr überprüften Bundespolizisten im internationalen Fernreisezug auf der Strecke zwischen Bad Schandau und dem Dresdner Hauptbahnhof einen 37-jährigen mazedonischen Staatsangehörigen. Da der Mann keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen konnte, wurde er für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle am Hauptbahnhof gebracht. Der Mann führte ein Springmesser bei sich. Der 37-Jährige muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Außerdem wurde ihm die Einreise in das Bundesgebiet verweigert. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er am gestrigen Nachmittag an die tschechischen Behörden übergeben. Knapp zwei Stunden später, gegen 10:45 Uhr, kontrollierten die Einsatzkräfte in einem weiteren grenzüberschreitenden Railjet einen 29-jährigen Tschechen. Gegen ihn lag eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Regensburg vor, um ihm einen Strafbefehl auszuhändigen. Bei der Überprüfung seines Gepäcks kam zudem ein nicht zugelassenes Reizstoffsprühgerät zum Vorschein, das er zugriffsbereit im Rucksack mitführte. Das Pfefferspray wurde beschlagnahmt. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Dresden Pressestelle Telefon: 0351 / 81502 - 2020 E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de