Kreis Borken – Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“

178 km/h statt der maximal erlaubten 100 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die B 67 in Borken. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 23 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 9.775 Fahrzeugen. Rund 13 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 311 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 1039 Verwarngeldern und 15 Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es an folgenden Stellen: Nordkreis: innerorts mit 69 bei maximal erlaubten 30 km/h in Gronau-Epe auf der Vennstraße, außerorts mit 106 bei maximal erlaubten 70 km/h auf der L 574 in Heek. Südkreis: neben dem genannten Fall innerorts mit 89 bei maximal erlaubten 50 km/h in Borken auf der Ahauser Straße. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort. Kontakt für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Borken Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh), Markus Hüls (mh), Peter Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Ann-Christin Osterholt (ao), Johanna von Raesfeld (jr)