(BC) Schemmerhofen/B465 – Mehrere gefährliche Überholmanöver / Die Polizei sucht Zeugen nach einer Gefährdung am Mittwoch auf der B465 zwischen Ingerkingen und Schemmerhofen.
Gegen 7.45 Uhr war ein Zeuge auf der Bundestraße von Ingerkingen in Richtung Biberach unterwegs. Kurz nach Ortsausgang Ingerkingen sei es zu den gefährlichen Verkehrssituationen gekommen, wie der 60-Jährige später bei der Polizei berichtete. Der Fahrer eines schwarzen VW Golf mit HDH-Kennzeichen hatte wohl den Zeugen an einer unübersichtlichen Stelle überholt und durch die riskante Fahrweise auch einen entgegenkommenden Autofahrenden gefährdet. So musste der Zeuge und das in Richtung Ingerkingen fahrende Auto stark abbremsen und ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Doch dem war wohl nicht genug. Der Fahrer im VW, ca. 25 bis 35 Jahre alt, sei dann wohl unbeirrt weiter gerast. Der Golffahrer hatte laut dem Zeugen noch weitere Autos in Richtung Schemmerhofen überholt und dabei soll es wohl nochmals zu sehr gefährlichen Fahrmanövern mit dem Gegenverkehr gekommen sein. Zu einem Kontakt man den anderen Fahrzeuge kam es offenbar nicht. Nun ermittelt die Polizei Laupheim wegen dem Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung. Von den gefährdeten Autofahrenden sind weder Kennzeichen noch Marke bekannt. Die Polizei bittet deshalb um weitere Hinweise von Zeugen und den weiteren Gefährdeten. Insbesondere der Fahrende des stark abbremsenden Autos bittet sie, sich unter Tel. 07392/9630-0 zu melden. Die Ermittlungen zum flüchtigen VW-Fahrer dauern noch an. Denn es konnte ein vollständiges Kennzeichen abgelesen und allerdings erst mehrere Stunden später der Polizei Online mitgeteilt werden. In diesem Fall wäre eine sofortige Meldung über Notruf besser gewesen, um den noch unbekannten Fahrer bei einer ausgestrahlten Funkfahndung fahrend antreffen zu können.
Hinweis:
Die Online-Anzeige ist in allen Bundesländern möglich. Links zu den Onlinewachen der Landespolizeien finden Sie auf der Website des Bundeskriminalamtes.
Für dringende Sachverhalte, die ein schnelles Eingreifen erfordern, aber keine unmittelbare Gefahr darstellen, sollten Sie jedoch persönlich die nächste Polizeidienststelle aufsuchen. In akuten Notfällen wählen Sie stattdessen den Notruf. Das Online-Formular ist für diese Fälle nicht geeignet. Auch die polizeilichen Social-Media-Kanäle eignen sich nicht für eine Anzeigenerstattung. Nutzen Sie die Online-Formulare ausschließlich für nicht dringende Fälle, wie beispielsweise Diebstähle von Fahrrädern sowie Kraftfahrzeugen oder Betrug im Internet.
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Rückfragen bitte an:
Bernd Kurz
Polizeipräsidium Ulm
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