Mehrere Autos beschädigt +++ Telefonbetrüger erbeuten Schmuck
1. Mehrere Autos beschädigt,
Friedrichsdorf, Seulberg, Breslauer Ring,
Dienstag, 21.07.2026, 2.14 Uhr
(da)In der Nacht auf Dienstag wurden in Seulberg mehrere Fahrzeuge beschädigt. Gegen 2.14 Uhr schlug ein Mann die Fensterscheiben von drei am Straßenrand im Breslauer Ring geparkten Autos ein. Anschließend entwendete er aus dem Innenraum eines Fahrzeugs einen silberfarbenen Metallkoffer und floh in unbekannte Richtung. Die Tat wurde von einer Videokamera aufgezeichnet. Der Täter war schlank, dunkel gekleidet und trug einen Kapuzenpullover sowie eine Stirnlampe.
Darüber hinaus kam es in der Nacht noch zu zwei weiteren Sachbeschädigungen an Pkw. In der Straße "Im Dammwald" traf es einen grauen Seat Leon, bei dem ebenfalls die Seitenscheibe eingeschlagen wurde. In der Industriestraße zerkratzten Unbekannte zudem einen schwarzen 1er BMW. Inwiefern diese Taten miteinander in Zusammenhang stehen, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Mögliche Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
2. Telefonbetrüger erbeuten Schmuck,
Oberursel, Bommersheim,
Montag, 20.07.2026, 17 Uhr
(da)Am Montagabend gelang es Telefonbetrügern, in Oberursel Schmuck zu erbeuten. Gegen 17 Uhr meldete sich die vermeintliche Polizei telefonisch bei einer Rentnerin und teilte ihr mit, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Kaution fällig sei. Durch ihre geschulte Gesprächsführung wirkten die Täter so überzeugend, dass es gegen 17 Uhr nahe dem Epinayplatz zur Übergabe von Schmuck kam. Leider fiel der Betrug erst auf, als die Täter bereits über alle Berge waren. Nun ermittelt die Kriminalpolizei und fahndet nach den Tätern. Der Schmuckabholer war 30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, schlank und hatte blonde Haare. Er trug eine grün-bräunliche Jacke und sprach Hochdeutsch. Mögliche Hinweise nimmt die Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 6240-0 entgegen.
Wichtige Hinweise der Polizei zu dem Vorgehen der Täter:
So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit der Polizei sprechen.
Werden Sie von einer angeblichen Polizeibeamtin oder einem angeblichen Polizeibeamten angerufen und werden dabei persönliche Daten, Informationen zu Ihren Vermögenswerten oder andere sensible Angaben abgefragt oder Handlungen von Ihnen verlangt, sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass es sich tatsächlich um die Polizei handelt. Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie anschließend selbst den Notruf 110 oder die Rufnummer Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle. Verwenden Sie dabei ausschließlich eine Telefonnummer, die Sie selbst recherchiert haben.
Erst wenn auf diesem Weg zweifelsfrei feststeht, dass Sie mit der Polizei sprechen, können weitere Absprachen - etwa vereinbarte Codewörter - als zusätzliches Erkennungsmerkmal sinnvoll sein.
Und ganz wichtig: Sie legen selbst auf! Beenden Sie das Gespräch immer selbst, indem Sie aktiv auflegen. Vertrauen Sie nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat oder dass die stille Leitung bedeutet, die Verbindung sei bereits getrennt. Legen Sie selbst auf und wählen Sie anschließend - wenn Sie den Anruf überprüfen möchten - die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle. Hintergrund: Die Betrüger erwecken den Eindruck, das Gespräch sei bereits beendet, obwohl die Verbindung tatsächlich noch besteht. Wer in dieser Situation die 110 wählt, ohne zuvor selbst aufgelegt zu haben, kann weiterhin mit den Betrügern verbunden sein. Diese geben sich dann als polizeilicher Notruf aus und setzen ihre Täuschung fort. Beenden Siedeshalb jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie de Polizei oder eine andere Stelle anrufen.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de