Bundespolizei setzt unbemanntes Luftsystem in der Nordsee ein. Unterstützung maritimer Sicherheitsaufgaben durch moderne Drohnentechnologie.
Die Bundespolizei setzt seit Mitte Mai 2026 in der Nordsee hochmoderne Drohnentechnik ein. Das unbemannte Luftsystem (engl.: Unmanned Aircraft System - UAS) startet von Bord eines der großen Einsatzschiffe der Bundespolizei und unterstützt bei der Wahrnehmung maritimer Sicherheitsaufgaben der zuständigen Bundesbehörden. Dazu gehört neben der Messung der vom Schiffsverkehr ausgehenden Emissionen, die Überwachung der maritimen kritischen Infrastruktur und des sicherheitsrelevanten Schiffsverkehrs, die Wahrnehmung der maritimen Aufgaben der Bundeszollverwaltung sowie Search-and-Rescue und umweltpolizeiliche Aufgaben des Bundes.
Die offshorefähige Helikopterdrohne wird dem Bund von der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) zur Verfügung gestellt und von Bord des Einsatzschiffes von der EMSA in den Einsatz gebracht.
Der Einsatz moderner Drohnentechnik in der Nordsee ist innovativ und erhöht die maritimen Fähigkeiten der Bundespolizei deutlich. Die hohe Reichweite ermöglicht die flächendeckende Überwachung sicherheitsrelevanter Bereiche und Schiffsbewegungen. Mit hochaufgelösten Kamerabildern und modernster Sensorik sammelt und sichert die Drohne Informationen und Beweismittel. So konnte zuletzt am 5. Juli 2026 unter Einsatz der Drohnentechnik ein Verstoß gegen das internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung (MARPOL) festgestellt und beweissicher aufgeklärt werden. Von einem liberianischen Tankschiff wurde illegal Müll in die Nordsee entsorgt
(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70260/6308809).
Bereits 2023 und 2024 konnte die Bundespolizei gemeinsam mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Drohnentechnik mit dem Schwerpunkt der Emissionsmessung erfolgreich einsetzen.
An diesem Einsatz beteiligen sich neben der Bundespolizei und dem BSH auch die Deutsche Marine, der Zoll und das Bundeskriminalamt. Der Einsatz für Search und Rescue unterstützt die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven
Calvin Janovsky-Lauscher
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E-Mail: presse.cuxhaven@polizei.bund.de
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.
Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
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Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.
Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
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mit modernen und
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