260801-1-Betrug durch falsche Polizeibeamte
Am 01.08.2026 ist es in Hohenwestedt zu einem vollendeten Betrug durch falsche Polizeibeamte gekommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand übergab die Geschädigte dabei Schmuck im fünfstelligen Wert an einen bislang unbekannten Täter.
Am Samstagnachmittag erhielt, nach bisherigen Erkenntnissen, die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer habe behauptet, in Hohenwestedt habe ein Überfall stattgefunden. Zum Schutz der Anwohner müssten deren Wertsachen vorübergehend von der Polizei in Verwahrung genommen werden.
Gegen 16:30 Uhr sei ein unbekannter Mann an der Wohnanschrift der Geschädigten in der Kieler Straße in Hohenwestedt erschienen. Im Vertrauen habe die Geschädigte dem Mann Schmuck im fünfstelligen Wert übergeben.
Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
- männlich
- etwa 30 Jahre alt
- sehr schlanke Statur
- schwarzer Vollbart
- schwarze Nike-Trainingshose
- schwarz-weiße Turnschuhe
- schwarze SchirmmützeDie Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu der beschriebenen Person geben können, sich unter der Telefonnummer 04331 208-0 zu melden.
Als Polizei warnen wir vor dieser Betrugsmasche und geben erneut Hinweise in dieser Sache:
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufende als Polizeibeamte,
Staatsanwälte oder andere Amtspersonen ausgeben und Geld oder
Wertsachen fordern.
- Die Polizei nimmt niemals Bargeld, Schmuck oder anderen
Wertgegenständen in Verwahrung.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger arbeiten
gezielt mit Angst und Zeitdruck.
- Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und wählen Sie selbstständig
den Polizeinotruf 110.
- Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche
Anrufe. Insbesondere ältere Menschen sollten über diese
Betrugsmasche informiert sein.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte
Personen.
- Weitere Informationen und Präventionshinweise zu dieser und
anderen Betrugsmaschen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222