Fall 2 von 3: Bundespolizei vollstreckt drei Haftbefehle
Am 9. August 2026 nahmen Bundespolizisten gegen 7:00 Uhr im Bahnhof Hamburg-Harburg einen per Haftbefehl gesuchten 21-jährigen Mann in einem am Bahnsteig (Gleis 2) stehenden ICE fest. Der tunesische Staatsangehörige war zuvor in dem ICE 920 von Bremen nach Hamburg ohne gültige Fahrkarte gefahren. Er konnte gegenüber einem Zugbegleiter keinen Fahrschein vorzeigen und wollte sich auch nicht ausweisen.
In der Folge wurde bei Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Hamburg-Harburg eine Streife der Bundespolizei angefordert.
Die Einsatzkräfte stellten die Identität des Mannes fest.
Dabei ergab eine Überprüfung seiner Personalien, dass er aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht wurde. Der 21-Jährige hatte eine geforderte Geldstrafe in Höhe von 750 Euro nicht gezahlt und war bislang "untergetaucht".
Nun muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen verbüßen.
Zur weiteren Bearbeitung wurde er dem Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg zugeführt.
Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde er in eine Haftanstalt gebracht.
RH
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