Nach Waldbrand: Kriminalpolizei geht derzeit von Brandstiftung aus und bittet erneut um Hinweise
(lei) Die Ermittlungen nach dem Waldbrand rund um Rodenbach dauern an. Nachdem am Montag zahlreiche Einsatzkräfte mehrere Brandstellen im Wald bekämpft hatten (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6330819), waren auch am heutigen Dienstag Polizeibeamte vor Ort. Unter anderem führten die Ermittler umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch, um mögliche Hinweise zur Entstehung der Brände und zu deren Verursachern zu gewinnen. Bereits am Montag waren Polizeikräfte unter anderem mit Quads im unwegsamen Waldgelände unterwegs, um die einzelnen Brandstellen und deren Umfeld besser erreichen zu können.
Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen, nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler allerdings von Brandstiftung aus.
Der oder die möglichen Brandverursacher könnten nach Einschätzung der Ermittler möglicherweise mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs gewesen sein und dabei auch Taschen mitgeführt haben.
Die Polizei setzt bei den weiteren Ermittlungen auch auf die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Wer am Montag im Bereich der betroffenen Waldgebiete unterwegs war und verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonstige Auffälligkeiten beobachtet hat, wird dringend gebeten, diese Wahrnehmungen der Polizei mitzuteilen. Auch Beobachtungen, die zunächst unbedeutend erscheinen, können für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Nach derzeitigem Stand sind durch die Brände schätzungsweise rund 55 Hektar Wald betroffen.
Hinweise nimmt die Hanauer Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Südosthessen
- Pressestelle -
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806
Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109
Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de