Erneute Auseinandersetzung zwischen Großfamilien – Polizeidirektion Göttingen geht konsequent gegen Eskalationen vor

Erneut ist es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien gekommen, bei der am Sonntag (30. August) mehrere Menschen teils schwer verletzt worden sind. Der aktuelle Vorfall reiht sich damit in eine Serie von gewaltsamen Eskalationen ein, bei denen in den vergangenen Monaten teilweise Schusswaffen eingesetzt wurden, zuletzt Mitte Juni in Göttingen, wo ein Polizeibeamter durch einen Schuss schwer verletzt wurde. Ob es im vorliegenden Fall im Bereich Hessisch Oldendorf einen Bezug zur Clankriminalität gibt, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. "Die wiederholten Auseinandersetzungen zeigen, dass von entsprechenden Konflikten weiterhin ein erhebliches Gewaltpotenzial ausgeht. Wir nehmen diese Entwicklung sehr ernst und werden weiterhin konsequent und mit allen gebotenen Mitteln gegen Personen und Strukturen vorgehen, die Konflikte mit Gewalt austragen und dabei den Rechtsstaat herausfordern", sagt Tanja Wulff-Bruhn, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, angesichts der erneuten Gewalteskalation. Dabei setzt die Polizei auf einen ganzheitlichen Bekämpfungsansatz. Neben der konsequenten Verfolgung von Straftaten werden alle rechtlich möglichen Maßnahmen ausgeschöpft. Dazu gehören die Vermögensabschöpfung ebenso wie Aufenthaltsverbote und Meldeauflagen, aber auch robuste Polizeipräsenz und gefahrenabwehrende Maßnahmen, wie verstärkte Kontrollen, um auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. "Die aktuellen Ereignisse zeigen uns einmal mehr, dass wir in unseren Maßnahmen nicht nachlassen dürfen. Gewalt, Einschüchterung und die Austragung von Konflikten auf offener Straße sind mit unserem Rechtsstaat nicht vereinbar. Wir werden deshalb weiterhin mit Konsequenz und langem Atem gegen diese Strukturen vorgehen. Unser Ziel ist klar: Wir akzeptieren keine Parallel- und keine Selbstjustiz. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat", macht Tanja Wulff-Bruhn deutlich. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Göttingen Natalia Bornemann-Zarczynska Telefon: 0551/491-1004 E-Mail: pressestelle@pd-goe.polizei.niedersachsen.de