Euro-Tandem-Tour 2026 führt durch drei Bundesländer – In NRW fahren sie durch den Zuständigkeitsbereich von neun Behörden – Polizei bereitet sich auf einen besonderen Einsatz vor

"Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist" Unter diesem Leitgedanken steht die diesjährige Euro-Tandem-Tour 2026. Die einwöchige Radtour wird von der HEM Schwerger-Stiftung organisiert. Bereits zum 13. Mal bringt die Veranstaltung Menschen mit und ohne Sehbeeinträchtigung auf dem Tandem zusammen. Das diesjährige Motto "Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist" beschreibt dabei in besonderer Weise, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrer rund 700 Kilometer langen Strecke leisten. Die Route der Euro-Tandem-Tour startet dieses Jahr am Sonntag, 30.08.2026, um 08:30 Uhr, in Seligenstadt in Hessen, führt durch Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und endet, wenn alles planmäßig verläuft, am Samstag, 05.09.2026, um 17:30 Uhr, in Obertshausen in Hessen. Besonderer Einsatz für die Polizei in Nordrhein-Westfalen Der Tour-Tross besteht aus insgesamt 23 Tandems und sechs Einzelfahrerinnen und Einzelfahrern. Damit sind mehr als 50 Radfahrende gemeinsam auf der Strecke unterwegs. Für die Polizei in Nordrhein-Westfalen stellt die Tour aufgrund ihrer Größe und der besonderen Verkehrsführung eine besondere Herausforderung dar. Die Strecke führt durch die Zuständigkeitsbereiche von neun Kreispolizeibehörden. Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein übernimmt dabei die Einsatzführung für Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig sind die weiteren acht betroffenen Polizeibehörden eng in die Vorbereitung und Bewältigung des Einsatzes eingebunden. Rad-Tross ist als Kolonne unterwegs Die Teilnehmenden fahren dabei nicht als lose Gruppe, sondern als geschlossener Verband im Sinne des § 27 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Eine solche Kolonne darf nicht durch andere Verkehrsteilnehmende unterbrochen werden. Außerdem haben sie ein Ampel- und Vorfahrtsrecht. Wenn ein Teil der Gruppe oder auch nur das erste Tandem eine Ampel bei grün passiert, dürfen alle anderen die Ampel ebenfalls passieren, auch wenn diese inzwischen auf Rotlicht gewechselt hat. Für andere Verkehrsteilnehmende kann die Kolonnenfahrt deshalb zunächst ungewohnt wirken. Außerdem kann es aufgrund dessen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Tour fährt am Mittwoch, den 02.09.2026, ab 15.30 Uhr, über Köln Porz-Wahn in den Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis ein. Von dort aus fahren sie über Niederkassel-Ranzel zum Rathaus Niederkassel, wo gegen 16.15 Uhr eine kurze Pause geplant ist. Weiter geht es zur Mondorfer Fähre, bevor die Kolonne den hiesigen Zuständigkeitsbereich gegen 17:15 Uhr wieder in Richtung Bonn verlässt. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmenden, sich auf die besondere Situation einzustellen, ausreichend Abstand zu halten und den Anweisungen der eingesetzten Polizeikräfte Folge zu leisten. Polizeiführer und Leiter der Direktion Verkehr in Siegen-Wittgenstein, Polizeirat Marcel Zirnsak, freut sich auf die anstehende Herausforderung. "Unser Ziel ist es, eine sichere Durchführung der Tour zu gewährleisten und die Beeinträchtigung des übrigen Straßenverkehrs so gering wie möglich zu halten. Dennoch ist insbesondere beim Überholen der Kolonne besondere Vorsicht geboten, sodass am Ende des Tages alle Verkehrsteilnehmenden sicher und unversehrt an ihrem Ziel ankommen." Für Presseanfragen zur Euro-Tandem-Tour 2026 steht die Pressestelle (PHKin Teichmann) der Kreispolizeibehörde Siegen- Wittgenstein unter der 0271/7099-1212 zur Verfügung. Rückfragen bitte an: Für Presseanfragen zur Euro-Tandem-Tour 2026 steht die Pressestelle (PHKin Teichmann) der Kreispolizeibehörde Siegen- Wittgenstein unter der 0271/7099-1212 zur Verfügung.