Kreis Borken – Polizei zieht Bilanz nach Tempokontrollen im Kreisgebiet

91 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Pkw über die Hermann-Ehrlers-Straße in Gronau. Das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Es kommen nun erhebliche Konsequenzen auf den "Temposünder" zu. Nicht nur da: In den letzten Tagen erfassten die Mitarbeiter an 19 Stellen im Kreis Borken das Tempo von 17309 Fahrzeugen. Rund 6 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 200 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 823 Verwarngeldern und 13 Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es an folgenden Stellen: Nordkreis: Neben dem genannten Fall fuhr ein Autofahrer auf der B54 in Gronau bei erlaubten 100 km/h 148 km/h. Südkreis: 160 km/h bei maximal erlaubten 100 km/h auf der B67 in Borken, sowie 86 km/ bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Dingdener Straße in Bocholt. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort. Kontakt für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Borken Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh), Markus Hüls (mh), Peter Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Ann-Christin Osterholt (ao), Johanna von Raesfeld (jr) Telefon: 02861-900-2222