Ausstellungseröffnung in Cuxhaven – „Erinnern heißt Kämpfen! – Zwischen Anerkennung und Vergessen. Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen seit 1990“

Cuxhaven. - Montag, 21. September 2026 - 17:00 Uhr - Bürgerhalle des Rathauses CuxhavenDie Polizeiinspektion Cuxhaven lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Erinnern heißt Kämpfen!" ein. Die Ausstellung erinnert an Menschen, die seit 1990 in Niedersachsen durch rechte Gewalt ums Leben gekommen sind. Sie gibt den Opfern Namen und Gesicht und erzählt ihre persönlichen Geschichten. Damit macht sie sichtbar, was hinter Zahlen und Statistiken steht: Menschen, deren Leben gewaltsam beendet wurde, und Familien, die mit diesem Verlust weiterleben müssen. Erinnern heißt dabei auch Verantwortung übernehmen. Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, dass Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit nicht nur Werte auf dem Papier sind, sondern geschützt und gelebt werden. Als Polizei tragen wir eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser Werte. Deshalb gehört es auch zu unserem Selbstverständnis, Haltung zu zeigen und uns mit Themen wie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Demokratiepatin der Polizeiinspektion Cuxhaven begleitet Polizeioberkommissarin Britta Schumann die Ausstellung und möchte damit einen Raum für Begegnung, Erinnerung und offenen Austausch schaffen. Vortrag im Anschluss: Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung freuen wir uns auf Prof. Dr. Gerhard Wegner, den Niedersächsischen Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens. Er spricht zum Thema: "Antisemitismus - die doppelte deutsche Verantwortung" Der Vortrag beginnt voraussichtlich um 18:00 Uhr. Die Verbindung von Erinnerung an die Opfer rechter Gewalt, dem Schutz jüdischen Lebens und der Verantwortung für unsere Demokratie soll Anlass geben, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Haltung zu zeigen. Die Ausstellung ist vom 21. September bis zum 9. Oktober 2026 in der Bürgerhalle des Rathauses Cuxhaven zu sehen. Die Ausstellung wurde erstellt durch die Mobile Beratung Niedersachsen, die Betroffenenberatung Niedersachsen und durch Distance - Ausstieg Rechts Niedersachsen und ist gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ). Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ, des BAFzA, des L-DZ Niedersachsen oder des Landesprogramms für Demokratie und Menschenrechte dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Cuxhaven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stephan Hertz Telefon: 04721-573-104 E-Mail: pressestelle@pi-cux.polizei.niedersachsen.de