Von LKW-Fahrer überwältigt: Mann in psychischem Ausnahmezustand soll Schreckschusswaffe gezeigt und abgefeuert haben

(cb) Er soll am Mittwochvormittag auf offener Straße eine Waffe unter anderem gezeigt und diese teilweise auf Personen und Fahrzeuge gerichtet haben: So lautet der Vorwurf gegen einen 62-jährigen Offenbacher. Mitteiler informierten gegen 9.40 Uhr per Notruf die Polizei über eine männliche Person im Buchrainweg. Der ältere Mann soll mit einer Pistole in der Hand versucht haben, einen sich nähernden Laster zu stoppen, hierzu habe er wohl auch einen Schuss abgegeben. Der LKW-Fahrer zögerte nicht lange, überwältigte den bewaffneten Mann ein und brachte ihn zu Boden. Hierdurch erlitt dieser leichte Verletzungen und musste medizinisch vor Ort versorgt werden. Die herbeigeeilten Polizeikräfte stellten die mitgeführte Schreckschusswaffe des 62-Jährigen sicher. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten die Ermittler mehrere erlaubnispflichtige Waffen auffinden und sicherstellen. Die zuständig Waffenbehörde prüft in diesem Zusammenhang weitere rechtliche Schritte gegen den 62-Jährigen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Offenbacher in eine Fachklinik überstellt. Für die weiter andauernden Ermittlungen suchen die Beamten nun Zeugen, die gebeten werden, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südosthessen - Pressestelle - Spessartring 61 63071 Offenbach am Main Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer) Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152 / 066 23109 Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309 Fax: 0611 / 32766-5014 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de