Kreis Borken – Polizei zieht Bilanz nach Tempokontrollen im Kreisgebiet

149 km/h statt der maximal erlaubten 100 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Pkw über die B67 in Rhede. Das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Es kommen nun erhebliche Konsequenzen auf den "Temposünder" zu. Nicht nur da: In den letzten Tagen erfassten die Mitarbeiter an 14 Stellen im Kreis Borken das Tempo von 8696 Fahrzeugen. Rund 6 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 121 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 442 Verwarngeldern und einem Fahrverbot. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es an folgenden Stellen: Südkreis: Neben dem genannten Fall fuhr ein Autofahrer auf der Hamalandstraße in Bocholt bei erlaubten 50 km/h 76 km/h. Nordkreis: 114 km/h bei maximal erlaubten 70 km/h auf dem Gescher Damm in Ahaus, sowie 58 km/ bei maximal erlaubten 30 km/h auf der Gildehauser Straße in Gronau. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort. Kontakt für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Borken Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh), Markus Hüls (mh), Peter Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Ann-Christin Osterholt (ao), Johanna von Raesfeld (jr)