Mauer/Rhein- Zwei Wohnungseinbrüche in den vergangenen Tagen – Zeugenaufruf
In Mauer ereigneten sich im Zeitraum vom Montag, dem 05.10.2026, bis zum Mittwoch, den 07.10.2026, gleich zwei Wohnungseinbrüche.
Am Dienstag, den 06.10.2026, verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 20:20 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus in der Brucknerstraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen hebelte die Täterschaft die Terrassentür des Wohnhauses auf und gelangte auf diesem Weg in das Gebäude.
Anschließend wurde das Hausinnere gezielt nach Schmuck und weiteren Wertgegenständen durchsucht.
Hierbei entwendete die Täterschaft nach derzeitigem Ermittlungsstand Bargeld in Höhe von ungefähr 400,00 Euro.
In einem weiteren Fall verschaffte sich eine ebenfalls bislang unbekannte Täterschaft im Zeitraum zwischen Montag, dem 05.10.2026, um 20:15 Uhr und Mittwoch, dem 07.10.2026, um 21:20 Uhr Zugang zu einem Einfamilienhaus in der Goethestraße.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangte die Täterschaft durch ein unverschlossenes Gartentor auf das Grundstück. Anschließend wurde auch dort mit Hilfe eines bislang unbekannten Werkzeugs die Terrassentür aufgehebelt und sich so Zutritt in das Wohnhaus verschafft.
Im Inneren wurden unter anderem mehrere Schmuckstücke entwendet. Der entstandene Gesamtschaden kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden.
In beiden Fällen führt die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg die Ermittlungen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Verdächtiges wahrgenommen haben und sachdienliche Hinweise mitteilen können, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621 - 174-4444 zu melden.
Präventionstipps der Polizei - So schützen sie sich vor Wohnungseinbruch
- Terassentüren und Fenster sichern: Terrassentüren und leicht
erreichbare Fenster sind häufige Angriffspunkte. Sie sollten
auch bei kurzer Abwesenheit vollständig geschlossen und
verriegelt werden. - Gartentore und Zugänge verschließen: Ein unverschlossenes
Gartentor kann Tätern den Zugang zum Grundstück erleichtern.
Auch Nebeneingänge und Zugänge zum Haus sollten immer gesichert
und verschlossen sein. - Wertgegenstände nicht offen zugänglich aufbewahren: Schmuck,
Bargeld und andere Wertgegenstände sollten möglichst nicht an
leicht auffindbaren Stellen aufbewahrt werden. Eine sichere
Verwahrung kann den Verlust im Falle eines Einbruchs begrenzen. - Abwesenheit möglichst nicht erkennbar machen: Bei längerer
Abwesenheit können Vertrauenspersonen nach dem Rechten sehen
(Briefkästen leeren, Rollläden bedienen). - Einbruchhemmende Sicherungstechnik nachrüsten: Hochwertige
Schlösser, Sicherheitsriegel und einbruchhemmende Türen und
Fenster erhöhen die Schutzwirkung erheblich. - Im Falle eines Einbruchs nichts verändern: Wer einen Einbruch
feststellt, sollte die Wohnung oder das Haus möglichst nicht
betreten, nichts anfassen oder aufräumen. Dadurch können
wichtige Spuren für die Ermittlungen erhalten bleiben. - Kriminalpolizeiliche Beratung nutzen: Die Polizei bietet
kostenlose und neutrale Beratung zum technischen Einbruchschutz
an - direkt vor Ort in den Kriminalpolizeilichen
Beratungsstellen.Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Cheyenne Schick
Telefon: 0621 174-1111
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de