Geschwindigkeitsüberwachung: Polizei kontrolliert über 1.600 Fahrzeuge

Die Polizei hat gestern in Altena, Iserlohn und Menden das Tempolimit überwacht. An vier Messstellen kontrollierten die Beamten insgesamt 1.691 Fahrzeuge. Die Bilanz: 125 Verwarngelder und 11 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Fahrverbote kommen auf die Geblitzten nicht zu. In Altena positionierten die Einsatzkräfte von 07:30 Uhr bis 11:15 Uhr eine ESO-Messanlage an der Nettestraße. Von 604 gemessenen Fahrzeugen waren 39 zu schnell unterwegs. Drei Fahrer erhalten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Die höchste Überschreitung beging ein Pkw-Fahrer mit MK-Kennzeichen. Er wurde innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 59 km/h statt der erlaubten 30 km/h gemessen. In Iserlohn stand die Radaranlage von 10:50 Uhr bis 12:50 Uhr am Schapker Weg. Hier passierten 722 Fahrzeuge die Messstelle. Die Beamten registrierten 20 Verwarngelder und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Spitzenreiter war ein Pkw aus dem Kreis, der mit 81 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts vorbeifuhr. Am Nachmittag verlagerten sich die Kontrollen nach Menden. Ob dem Lahrtal wurden zwischen 13:20 Uhr und 15:10 Uhr insgesamt 165 Fahrzeuge mittels Radar überprüft. Hier fiel die Quote sehr hoch aus: In den Büchern standen anschließend 41 Verwarngelder und zwei Anzeigen. Der Höchstwert lag bei 53 km/h in einer 30er-Zone (Pkw, MK). Zuletzt bauten die Beamten die Radaranlage von 15:20 Uhr bis 18:00 Uhr an der Hermann-Löns-Straße in Menden auf. Von 200 gemessenen Fahrzeugen hielten sich 25 nicht an das Tempolimit und lagen im Verwarngeldbereich, vier weitere erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Ein Pkw aus dem MK passierte die Messstelle mit 61 km/h statt der vorgeschriebenen 30 km/h. Die Polizei betont: überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Weitere Kontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit werden unangekündigt durchgeführt. (dill) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de