++ Rund 12.500 Zigaretten bei Autobahnkontrolle beschlagnahmt ++ Mann durch Sextortion um 200 Euro betrogen ++

++ Rund 12.500 Zigaretten bei Autobahnkontrolle beschlagnahmt ++ A1/Elsdorf. Beamte der Autobahnpolizei Sittensen kontrollierten am Dienstagnachmittag gegen 15:51 Uhr einen Opel Astra auf dem Parkplatz Hatzte an der A1 in Fahrtrichtung Bremen. Dabei fanden sie mehrere Müllsäcke mit einer Vielzahl an Zigarettenschachteln. Insgesamt handelte es sich um rund 12.500 Zigaretten. Da sich aus den Gesamtumständen der Verdacht ergab, dass die Zigaretten aus einer Straftat stammen könnten, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei ein. Die Zigaretten wurden beschlagnahmt. Der 36-Jährige und seine 37-jährige Schwägerin wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an. ++ Mann durch Sextortion um 200 Euro betrogen ++ Landkreis Rotenburg. Ein 49-jähriger Mann wurde am Dienstag Opfer der Betrugsmasche "Sextortion". Dabei täuschte eine bislang unbekannte Person über das Internet eine Liebesbeziehung vor. Im Verlauf des Kontakts übersandte der Mann Nacktaufnahmen von sich. Anschließend wurde er über eine Rufnummer mit nigerianischer Vorwahl kontaktiert und mit der Veröffentlichung der Aufnahmen bedroht. Die unbekannte Täterschaft forderte Geld. Aus Angst vor einer Verbreitung der Bilder überwies der Mann 200 Euro über einen Bezahldienst mit Pay-Karten. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät: - Verschicken Sie keine Nacktaufnahmen. - Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an. - Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und Privatsphäreeinstellungen. - Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber. - Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu. - Im Zweifel: Kleben Sie die Kamera zunächst ab, um lediglich verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten. - Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in (Video-)Chats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen. - Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor Schadsoftware, sogenannter Malware, zu schützen. - - Es gibt Malware, die Ihre Webcam problemlos aktiviert und Sie damit jederzeit filmen kann.Falls Sie bereits erpresst werden: - Überweisen Sie kein Geld. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf. - Gehen Sie den Forderungen der Erpresser generell nicht nach. - Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. - Kontaktieren Sie den Betreiber der Seite und veranlassen Sie, dass das Bildmaterial gelöscht wird. Nicht angemessene Inhalte kann man dem Seitenbetreiber über eigens hierfür eingerichtete Buttons melden. - Brechen Sie den Kontakt zu der anonymen Person sofort ab, reagieren Sie nicht auf Nachrichten. - Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer lokalen Polizeidienststelle auf und sprechen Sie das weitere Vorgehen ab. Die Polizeibeamten vor Ort können Ihnen dann bspw. Ratschläge dazu geben, ob Sie Screenshots machen sollten und ob der Chat gespeichert werden sollte.Quelle und weitere Informationen: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sextortion/ Medienanfragen bitte an: Polizeiinspektion Rotenburg Pressestelle Marvin Teschke Telefon: 04261/947-104 E-Mail: pressestelle@pi-row.polizei.niedersachsen.de Außerhalb der Geschäftszeiten: (Wochenende / Feiertage / Nachts) Polizeiinspektion Rotenburg | Dienstabteilungsleitung Telefon: 04261 947-116