Gemeinsame Pressemeldung von Staatsanwaltschaft und Polizei – Ermittler vollstrecken Untersuchungshaftbefehl gegen 31-jährigen Hildesheimer wegen versuchten Tötungsdelikts

HILDESHEIM - (jpm) Ermittler der Polizei Hildesheim haben am heutigen Freitag (23.10.2026) einen Untersuchungshaftbefehl gegen einen 31-jährigen Hildesheimer vollstreckt. Dem Mann wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung zur Last gelegt. Den gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zufolge kam es zwischen dem Beschuldigten und einem ihm bekannten 46-Jährigen am 15.09.2026 im Nahbereich des Parkhauses Rose zunächst zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung. Wesentliche Verletzungen trugen beide Männer dabei nicht davon. Nur wenige Minuten später soll der 31-Jährige mit seinem zuvor in der Nähe geparkten Auto beschleunigt auf den noch immer am Ort der Auseinandersetzung befindlichen 46-Jährigen zugefahren sein und ihn im Bereich der Beine getroffen haben, wodurch dieser zu Boden geschleudert und verletzt wurde. Anschließend soll der Beschuldigte nochmals auf das Opfer zugefahren sein, wobei es dem 46-Jährigen gelang, sich vorher in Sicherheit zu bringen. Im Zuge der im Nachgang geführten Ermittlungen stufte die Staatsanwaltschaft die Handlungen des 31-Jährigen unter anderem als versuchtes Tötungsdelikt ein und beantragte Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten. Das Amtsgericht folgte dieser Auffassung und erließ einen entsprechenden Haftbefehl, den die Ermittler am Freitagvormittag umsetzten. Nach richterlicher Verkündung des Haftbefehls wurde der Beschuldigte einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die weiteren Ermittlungen im vorliegenden Fall dauern an. Die Pressehoheit liegt dabei ausschließlich bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Rückfragen bitte an: Staatsanwaltschaft Hildesheim Pressestelle