Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung gegenüber Mitarbeitern DB Sicherheit und Widerstandshandlung gegenüber Bundespolizisten – Festnahme durch Bundespolizei
Am 22.10.2026 gegen 12:48 Uhr soll es nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg in einer fahrenden S-Bahn der Linie S5 auf der Strecke Hauptbahnhof - Elbbrücken u.a. zu einer Körperverletzung durch einen Mann (Alter: 32 Jahre) zum Nachteil eines Mitarbeiters der DB Sicherheit (Alter: 23 Jahre) gekommen sein.
Zuvor sei der deutsche Staatsangehörige zwei Mitarbeitern der DB Sicherheit (Alter: 32 und 38 Jahre) in der S-Bahn beim lautstarken Anpöbeln von unbeteiligten Bahnreisenden, zum Teil Kindern, aufgefallen. Die Kinder sollen daraufhin weggelaufen sein. Der Tatverdächtige soll durch die Sicherheitsdienstmitarbeiter aufgefordert worden sein die S-Bahn beim Halt des Zuges im S-Bahnhof Elbbrücken zu verlassen. Daraufhin beleidigte und bedrohte er die Sicherheitsdienstmitarbeiter mit Worten. Der 32-Jährige soll zudem unvermittelt mehrfach mit der Faust gegen das Gesicht des 23-jährigen Geschädigten geschlagen haben.
Der Tatverdächtige wurde durch die Mitarbeiter der DB Sicherheit zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der angeforderten Bundespolizei festgehalten. Gegenüber den Bundespolizisten leistete er erheblichen Widerstand. Er soll die Einsatzkräfte beleidigt, bedroht und in ihre Richtung gespuckt haben.
Der Geschädigte hatte Schwellungen im Gesicht und klagte über Schmerzen am Kopf. Eine angeforderte Rettungswagenbesatzung versorgte den Mann vor Ort. Eine Mitnahme ins Krankenhaus war nicht erforderlich.
Der Beschuldigte wurde unter weiteren Beleidigungen, Bedrohungen und Widerstandshandlungen gefesselt dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt. Er verweigerte einen Atemalkoholtest. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit. In der Wache wollte sich der Mann zum Tatvorwurf nicht äußern. Er wurde in Gewahrsam genommen und erst nach Beruhigung gegen 17:32 Uhr aus der Wache entlassen.
Gegen den Tatverdächtigen wurden entsprechende Strafverfahren (Straftatverdacht u.a. Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
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