Sexuelle Belästigung im S-Bahnhof Jungfernstieg – Wiedererkennung des Tatverdächtigen durch Geschädigte
Nach jetzigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll am 23.10.2026 gegen 13:08 Uhr ein Mann (Alter: 33 Jahre) eine Frau (Alter: 27 Jahre) im S-Bahnhof Jungfernstieg auf dem Bahnsteig sexuell belästigt haben.
Nach Angaben der Geschädigten habe sie sich am 23.10.2026 auf dem Bahnsteig im S-Bahnhof Jungfernstieg aufgehalten. Plötzlich habe ein Mann sie zwischen den Brüsten angefasst und sei anschließend weggegangen. Die Geschädigte habe sich sexuell erniedrigt gefühlt und im Anschluss über das Online-Portal der Landespolizei Hamburg den Sachverhalt beanzeigt.
Am 24.10.2026 gegen 12:05 Uhr meldete sich die Geschädigte bei der Bundespolizei und gab an, dass sie den Tatverdächtigen wiedererkannt habe und er sich gerade wieder auf dem Bahnsteig im S-Bahnhof Jungfernstieg befinde. Sie habe große Angst ihm auf dem Heimweg zu begegnen.
Eine umgehend eingesetzte Streife der Bundespolizei konnte auf dem Bahnsteig sowohl den Tatverdächtigen als auch die Geschädigte antreffen.
Der deutsche Tatverdächtige wollte sich zur vorgeworfenen Tat nicht äußern. Er musste nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen mit einem Platzverweis entlassen werden. Eine durchgeführte Videosichtung bestätigte den von der Geschädigten geschilderten Tatablauf.
Ein entsprechendes Strafverfahren (Sexuelle Belästigung) wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
Die 27-jährige Geschädigte stellte Strafantrag gegen den Tatverdächtigen. Sie stand noch erkennbar unter dem Eindruck des Geschehens. Der Polizeiliche Opferschutz der Bundespolizeiinspektion Hamburg wird im Nachgang Kontakt zu der Geschädigten herstellen.
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg