Verdacht der exhibitionistischen Handlung – Festnahme durch Bundespolizei
Am 28.10.2026 gegen 19:00 Uhr soll es nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg im S-Bahnhof Harburg-Rathaus zu einer exhibitionistischen Handlung gekommen sein.
Demnach soll ein 36-jähriger Mann auf dem Bahnsteig seine Hose heruntergelassen und einem anderen Mann (Alter: 33 Jahre) seinen Penis vorgezeigt haben. Auf dem Bahnsteig befanden sich zur Tatzeit zudem weitere Bahnreisende.
Der Geschädigte alarmierte umgehend die Polizei und gab an, dass der Mann im Vorfeld auf der S-Bahn-Strecke Neugraben - Harburg-Rathaus in einer S-Bahn der Linie S5 ihn bereits verbal belästigt und sich aufdringlich verhalten habe. Obwohl er sich von ihm weggesetzt habe, sei er ihm in der S-Bahn durchgehend gefolgt.
Eine Streife der Landespolizei Hamburg konnte den Tatverdächtigen antreffen und an die zuständige Bundespolizei übergeben. Er war zur Tatzeit nicht alkoholisiert und wollte sich nicht zur vorgeworfenen Tat äußern.
Der Tatverdächtige wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg Harburg zugeführt. Nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen und nach einem Präventionsgespräch wurde der algerische Staatsangehörige aus der Wache entlassen.
Gegen den Mann wurde ein entsprechendes Strafverfahren (Verdacht der exhibitionistischen Handlung) eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
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