Versammlungslage in der Bielefelder Innenstadt verläuft friedlich

KK / Bielefeld - Am Samstag, 31.10.2026, wurde in der Bielefelder Innenstadt eine Versammlungslage von der Bielefelder Polizei mit verstärkten Kräften begleitet. Die von einer Privatperson unter dem Motto "Wir fordern eine Politik, die in Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheit, Klimaschutz und bezahlbares Leben investiert, statt bei der jungen Generation zu sparen. Wir wollen mitbestimmen, wenn über unsere Zukunft entschieden wird." angemeldete Versammlung mit Aufzug fand in der Bielefelder Innenstadt von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Der Aufzug verlief friedlich und überwiegend störungsfrei. Die Auftaktkundgebung startete um 14.00 Uhr am Jahnplatz. Danach begab sich die Versammlung gegen 14.30 Uhr mit weniger Teilnehmern als angezeigt auf den kooperierten Aufzugsweg. Im Verlauf des Aufzuges kam es an der Mindener Straße unweit des OWD zu einem medizinischen Notfall, der vermutlich im Zusammenhang mit dem Einsatz von Pyrotechnik steht. Da ein ursächlicher Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden kann, wurde eine entsprechende Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Unbekannt gefertigt. Die verletzte Person wurde vor Ort durch Polizei- und Rettungskräfte versorgt und anschließend ins Krankenhaus verbracht. Die Zwischenkundgebung wurde gegen 15:45 Uhr störungsfrei an der Elsa-Brändström-Straße durchgeführt. Nach der Abschlusskundgebung am Rathausplatz wurde die Versammlung gegen 16.30 Uhr für beendet erklärt. Es kam anschließend zu zwei Zündungen von Pyrotechnik durch eine vermummte Personengruppe in der Renteistraße. Dabei wurde niemand verletzt. Durch Einsatzkräfte konnten im Nachhinein mehrere Personen angetroffen werden. In diesem Zusammenhang leistete eine Person Widerstand gegen Polizeibeamte. Nach Feststellung ihrer Personalien wurden die Personen entlassen. Auf Grund der notwendigen Sperrmaßnahmen kam es, wie angekündigt, während des Aufzugs zu vorübergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen. Gegen 18:00 Uhr wurde bekannt, dass sich Personen Zutritt zu Räumlichkeiten in einer leerstehenden Kaserne in der Oldentruper Straße verschafft hatten. Vor Ort wurden ca. 20 Personen festgestellt, die mit Bannern auf das Thema "Wohnraum schaffen statt Waffen" aufmerksam machen wollten. Nach Rücksprache mit einem Objektverantwortlichen vor Ort ergaben sich allerdings keine Hinweise auf strafbares Verhalten. Die Personen verließen das Objekt zeitnah wieder. Im Vorfeld der Versammlung wurde in den Sozialen Medien zu Straftaten und Plünderungen aufgerufen. Störungen dieser Art konnten nicht festgestellt werden. Die Polizei ist mit dem weitgehend störungsfreien Verlauf der angezeigten Versammlung zufrieden. Das Konzept der Polizei, den Versammlungsteilnehmern eine friedliche Teilnahme und Meinungskundgabe zu ermöglichen, konnte umgesetzt werden. Rückfragen von Journalisten bitte an: Polizeipräsidium Bielefeld Leitungsstab/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kurt-Schumacher-Straße 46 33615 Bielefeld Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3020 Katja Küster (KK), Tel. 0521/545-3195 Sarah Siedschlag (SI), Tel. 0521/545-3021 Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022 Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023 Fabian Rickel (FR), Tel. 0521/545-3024 Caroline Steffen (CS), Tel. 0521/545-3026 Lukas Reker (LR), Tel. 0521/545-3222 E-Mail: pressestelle.bielefeld@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0