Unter falschen Angaben Zutritt zur Wohnung verschafft

Eine Korschenbroicherin wurde am Dienstag (03.11.), gegen 15 Uhr vor ihrer Haustür von zwei unbekannten Frauen angesprochen. Die Tatverdächtigen gaben sich als vermeintliche Mitarbeiterinnen einer Firma aus und behaupteten, dass sie in die Wohnung der Dame müssten. Grund dafür sei eine Verlegung eines Glasfaseranschlusses an der Bleichstraße. Die Dame betrat mit den beiden Tatverdächtigen ihr Haus. Eine der beiden hielt sich im oberen Stockwerk auf, während sich die andere mit der Frau in der unteren Etage unterhielt. Gegen 15:15 Uhr verließen die beiden vermeintlichen Mitarbeiterinnen das Haus und die Dame stellte fest, dass diverse Schränke durchsucht wurden. Nach ersten Erkenntnissen wurde Schmuck sowie Bargeld entwendet. Die beiden Tatverdächtigen konnten wie folgt beschrieben werden: eine sei circa 40 bis 60 Jahre alt gewesen und ungefähr 160 bis 165 Zentimeter groß. Sie hatte dunkle Haare und trug eine gelbe Jacke. Die andere sei circa 25 bis 30 Jahre alt gewesen und sei ebenfalls 160 bis 165 Zentimeter groß. Sie habe auch dunkle Haare gehabt und trug schwarze Kleidung. Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der 02131 300-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Die Polizei warnt: Auch falsche Mitarbeiter von Telekommunikationsunternehmen oder Handwerker gehören zum Repertoire der Betrüger. Diese stehen unangekündigt vor der Tür, wollen in die Wohnung, um nach Anschlüssen, Rohren oder ähnlichem zu sehen - die Palette an vorgeblichen Gründen ist weit. Oft ist ein zweiter Täter im Spiel, der unbemerkt in die Wohnung gelassen wird und diese durchsucht, während etwa der falsche Handwerker das Opfer ablenkt. Machen Sie sich bewusst: haben Sie die Handwerker selbst bestellt? Den Telekom- oder Stadtwerke-Mitarbeiter angefordert? Wenn nicht, seien Sie misstrauisch. Seriöse Unternehmen nehmen in der Regel nicht unaufgefordert Kontakt auf und fragen auch nicht nach Vermögensverhältnissen oder den Kontodaten. Auch Geschäftsabschlüsse an der Wohnungstür oder spontan angebotene Dienstleistungen sollten Sie mit Vorsicht betrachten. (-14012) Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss Pressestelle Jülicher Landstraße 178 41464 Neuss Telefon: 02131 300-14000 Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: