10. Breitbandforum: Glasfaser in MV auf der Zielgeraden

Das 10. und letzte Breitbandforum Mecklenburg-Vorpommern bietet Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen: Der Ausbau schneller Internetanschlüsse ist im Land weit vorangekommen. Anfang 2016 hatten nur rund 2,1 Prozent der Haushalte im Land einen Glasfaseranschluss. Heute ist Glasfaser für fast 70 Prozent verfügbar. "Was in den vergangenen zehn Jahren in Mecklenburg-Vorpommern erreicht wurde, kann sich sehen lassen. Alle Beteiligten können stolz auf sich sein", sagt der Minister für Inneres und Bau Christian Pegel und: "Das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit Glasfaser ist in Sicht. Das motiviert für den Rest des Weges." Glasfaser: Land liegt über dem Bundesschnitt Laut BREKO-Marktanalyse sind im Nordosten 68,2 Prozent der Adressen ausgebaut, bundesweit sind es 62 Prozent. Bei Anschlüssen, die bis ins Haus reichen, liegt MV mit 37,2 Prozent auf Platz fünf im Bundesvergleich (Durchschnitt: 29,8 Prozent). Auch die Nutzung ist überdurchschnittlich: Rund 44 Prozent der möglichen Kundinnen und Kunden haben einen Vertrag abgeschlossen. Bundesweit sind es weniger als 30 Prozent. Von über 150 Projektgebieten in MV sind rund zwei Drittel fertig gebaut. Dafür wurden mehr als 18.000 Kilometer Trasse gebaut und mehr als 50.000 Kilometer Glasfaser verlegt. Fast 300.000 Anschlüsse sind fertiggestellt. "Für die Haushalte, die noch warten, gibt es sichere Per-spektiven. Wo kein Ausbau durch Unternehmen geplant ist, greifen die geförderten Projekte. Sie sind bewilligt und die Finanzierung steht", sagt Minister Pegel abschließend. Förderung und Wirtschaft ergänzen sich Viele Adressen in unserem Land lassen sich nicht allein durch Unternehmen wirtschaftlich erschließen. Deshalb setzte das Land von Anfang an auf Förderung. Insgesamt wurden rund 2,9 Milliarden Euro eingeworben (Bund, Land und kommunaler Anteil). "Die Förderung soll und darf nur dort erfolgen, wo Unternehmen den Ausbau nicht allein wirtschaftlich stemmen können. Deshalb brauchen wir für die Flächendeckung weiter eine enge Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft", so der Minister. Rückfragen bitte an: Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern Telefon: 0385/58812003 E-Mail: presse@im.mv-regierung.de