Heidelberg: Polizeiliche Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
Unter Federführung des Polizeireviers Heidelberg-Süd führte das Polizeipräsidium Mannheim am Donnerstag, 05.11.2026, zwischen 9:30 Uhr und 16 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam "Drogen im Straßenverkehr" (KoDis) an der Einmündung Speyerer Straße/ Carl-Friedrich-Gauß-Ring eine Schwerpunktkontrollaktion mit der Zielrichtung Bekämpfung der Hauptunfallursache Drogen und Alkohol im Straßenverkehr durch.
Zur Bekämpfung des Fahrens unter Drogeneinfluss und zur Aufhellung des offensichtlich bestehenden Dunkelfeldes wurden bei der Kontrolle insgesamt 109 Fahrzeuge und 121 Personen kontrolliert.
Insgesamt wurden 22 Fahrzeugführende, die unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln am Straßenverkehr teilnahmen, festgestellt. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von rund 20 %, bezogen auf die kontrollierten Fahrzeuge.
Allen Betroffenen wurden an der Kontrollstelle durch einen Arzt Blutproben entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen drei Tatverdächtige wurden Strafverfahren aufgrund einer absoluten Fahruntüchtigkeit durch die Beeinflussung von Cannabis eingeleitet.
Gegen weitere 14 Fahrzeugführende, die unter Cannabis-Beeinflussung standen, ohne dass bei ihnen absolute Fahruntüchtigkeit vorlag, wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus besteht bei drei weiteren Fahrzeugführenden der Verdacht, unter dem Einfluss harter Drogen, darunter Kokain und Amphetamin, ein Fahrzeug geführt zu haben.
Neben den Feststellungen im Zusammenhang mit dem Fahren unter Drogeneinfluss stellten die Einsatzkräfte weitere Verstöße fest.
Bei vier Fahrzeugen bestand kein gültiger Versicherungsschutz. Zudem war eine Person nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Auch in diesen Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Insgesamt waren über 60 Beamtinnen und Beamte im Einsatz.
Die intensive Fortbildung aller Verkehrspolizisten und immer mehr Beamten/-innen der Streifendienste der Polizeireviere, die Zentralisierung der Qualitätskontrolle sowie die Übernahme der Fachaufsicht durch eine Expertengruppe "Drogen im Straßenverkehr" hat in den letzten Jahren zu einer deutlichen Qualitätssteigerung und Intensivierung bei der Bekämpfung der Hauptunfallursache Alkohol und Drogen im Straßenverkehr geführt.
Verkehrsteilnehmer, die sich unter Drogeneinfluss ans Steuer setzen, müssen künftig zu jeder Zeit an jeder beliebigen Stelle damit rechnen, in eine Drogenkontrolle zu geraten.
Auch wenn der Besitz bestimmter Mengen von Cannabis legalisiert wurde, bleibt die Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluss berauschender Mittel untersagt!
Die Durchführung dieser zielgerichteten Kontrollen wird weiterhin fortgesetzt.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Cheyenne Schick
Telefon: 0621 174-1111
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