Bühl – Fahrraddiebstähle im Fokus – Tipps zur Vorbeugung von Diebstählen

Über das Jahr 2026 gesehen verzeichnen die Beamten des Polizeireviers Bühl vermehrt Fahrraddiebstähle mit Schwerpunktpunkt im Innenstadtbereich. Im Vergleichszeitraum zu 2025 sind die Fallzahlen in den ersten zehn Monaten wesentlich angestiegen. Während im kompletten Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Bühl für das gesamte Jahr 2025 insgesamt 79 Fahrraddiebstähle registriert wurden, sind die bislang erfassten Delikte für das laufende Jahr bereits Anfang November deutlich übertroffen. Kriminaloberätin Julia Lunzer, Leiterin des Polizeireviers Bühl: "Wir wollen diesen Trend stoppen und mit verstärkten und gezielten Kontrollmaßnahmen entgegenwirken." Aber auch die Bürgerinnen und Bürger können einiges zur Vorbeugung eines Diebstahls ihres Pedelecs oder Fahrrades tun. Die Grundvoraussetzung für ein sicheres Abstellen ist ein stabiles und qualitativ hochwertiges Schloss. Die Polizei rät von dünnen Kabel- oder Speicherschlössern ab. Diese Art der Sicherung kann von den teils professionell agierenden Dieben in Sekunden geknackt werden. Weitere Tipps zur Vorbeugung eines Diebstahls: - Der Rahmen des Fahrrads stets fest an einem verankerten Gegenstand anschließen - nur die Räder zu blockieren genügt nicht - Das Schloss möglichst weit oben am Fahrrad anbringen, damit eingesetzte Bolzenschneider am Boden keine Hebelwirkung haben - Einzelteile sichern: Räder und Sattel mit anketten oder Schnellspanner durch Spezialschrauben ersetzen - Bei Pedelecs oder E-Bikes: Akku mitnehmen! Ohne Akku verliert das Fahrrad erheblich an Wert - Ein GPS-Tracker ermöglicht im Fall des Diebstahls die Ortung des Fahrrades (hierbei bitte die Polizei informieren)/wo Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Offenburg Telefon: 0781 21-1211 E-Mail: offenburg.pp.sts.oe@polizei.bwl.de Internet: Hinweise zum Sachverhalt nimmt die Polizei unter der jeweils in der Pressemitteilung genannten Rufnummer oder über den Polizeinotruf 110 entgegen. Für Notfälle, aktuelle polizeiliche Einsätze oder sonstige Hilfeersuchen wählen Sie bitte ausschließlich den Polizeinotruf 110 oder wenden sich an Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle.