feuerwehr

Amtshilfe für die Gesundheitsverwaltung

Ortsteile: Fennpfuhl, Karlshorst, Niederschönhausen

Aufgrund eines Amtshilfeersuchens der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, waren Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr in mehreren Einrichtungen des betreuten Wohnens mit angeschlossener ambulanter Pflege tätig. In kooperativer Zusammenarbeit mit dem Pflegedienst, wurden 95 Bewohner gesichtet und Abstriche vorgenommen. Am Einsatz waren 12 Einsatzkräfte beteiligt, darunter eine Oberärztin vom Dienst und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr. Die Tätigkeiten erfolgten gemeinsam mit Ärzten der KV Berlin und Vertretern der zuständigen Gesundheitsämter. Alle Bewohner befanden sich in einem guten Zustand, es war kein Transport in ein Krankenhaus erforderlich. Die Maßnahmen begannen um 09:00 Uhr und waren um 21:40 Uhr beendet.

Eingesetzte Kräfte: 3 Sonderfahrzeuge, Oberärztin vom Dienst, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

Anwesend waren: Kassenärztliche Vereinigung Berlin, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Gesundheitsamt

(rde)

Großeinsatz für die Notfallrettung der Berliner Feuerwehr

Straße: Rudolf-Seiffert-Straße

Ortsteil: Fennpfuhl

In den Abendstunden wurde die Berliner Feuerwehr zum 4. Mal an diesem Tage zu selben Einsatzadresse alarmiert. Es handelte sich um eine Einrichtung für betreutes Wohnen pflegebedürftiger Personen. Die Bewohnenden waren an Covid19 erkrankt oder zeigten dahingehend Symptome. Insgesamt wurden zuvor von den 85 Bewohnenden 28 Personen positiv auf Covid19 getestet. Es musste daher angenommen werden, dass sich das Virus innerhalb der Einrichtung weiter verbreitet hatte. Daher wurde bei dieser 4. Alarmierung zunächst ein Erkunderfahrzeug und der Oberarzt vom Dienst  zur Einsatzstelle entsandt, um sich einen Überblick über alle weiteren Bewohnenden dieser Einrichtung zu verschaffen.

Nach einer ersten Sichtung konnte festgestellt werden, dass sich zu diesem Zeitpunkt noch 76 Bewohndende in der Einrichtung aufhielten. 3 dieser Personen wiesen einen schlechten Allgemeinzustand auf. Diese 3 Personen wurden umgehend in Krankenhäuser transportiert.

Im weiteren Verlauf wurde in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, die Staatssekretärin war selbst vor Ort, entschieden, die Pflegeeinrichtung komplett zu evakuieren und auch die übrigen 73 Personen in Krankenhäuser zu verbringen.

Es wurden 2 Eisnatzabschnitte gebildet, die Transportvorbereitung im Inneren des Gebäudes und die Transportorganisation im Freien. Zur Unterstützung der Maßnahmen wurden vom DRK Berlin und von einem Krankentransportunternehmen zusätzliche Einsatzmittel und Personal bereitgestellt.

Mit insgesamt 32 Fahrzeugen und über 70 Einsatzkräften wurden alle Bewohnenden strukturiert gesichtet, erstversorgt, in die Fahrzeuge verbracht und in Notfallkrankenhäuser transportiert. Diese Maßnahmen dauerten bis um 5 Uhr am nächsten Morgen an. Das Medieninteresse war groß, der Pressesprecher der Berliner Feuerwehr übernahm die Pressearbeit in Abstimmung mit dem Pressesprecher der Senatsverwaltung.

Eingesetzte Kräfte: 2 LHF, 5 RTW, 1 NEF, 1 GW San, 1 NotSan-Erkunder, 2 Sonderfahrzeuge, 4 Führungsdienste, Pressedienst, weitere 6 RTW und 2 MTF des DRK sowie 7 KTW des Krankentransportunternehmens

Anwesend waren: Polizei, Staatssekretärin und Pressesprecher sowie weitere Berater der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Fotos: Berliner Feuerwehr

(ff)

Brand in Kreuzberg

Straße: Schleusenufer
Ortsteil: Kreuzberg

Die Berliner Feuerwehr wurde zu einem ca. 500 m² großen Brand eines Tanzlokals in Kreuzberg alarmiert. Aufgrund der Gegebenheiten vor Ort wurden zuerst 2 Einsatzabschnitte  zur Brandbekämpfung gebildet. Somit konnte die Brandbekämpfung von verschiedenen Seiten des Gebäudes erfolgen. In jedem Abschnitt erfolgte die Bandbekämpfung über 3 C-Rohre. In einem Einsatzabschnitt erfolgte der Lösschangriff unteranderem über eine DLK. Durch den gezielten Löschangriff von 2 Seiten konnte die Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden und blieb auf das Tanzlokal begrenzt.

Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Kollege und wurde in ein Krankenhaus transportiert.

Eingesetzt wurden: 10 LHF, 2 DLK, 2 RTW, 3 Führungsdienste, 8 Sonderfahrzeug

Anwesend war: Schutzpolizei, Wasserschutzpolizei, Kriminalpolizei, Energieversorger, Wasserbetriebe, Medienvertretende

Fotos: Berliner Feuerwehr, FeuerwehrDoku

(br)

Brand in Grunewald

Straße: Halenseestraße
Ortsteil: Grunewald

Die Berliner Feuerwehr wurde zu einem ca. 1000 m² großen Brand eines mit Schilf bepflanzten Filterbeckens des Halensees gerufen. Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurde die Halenseestraße während der Löscharbeiten für den Straßenverkehr komplett gesperrt. Der Brand wurde mittels 2 C-Rohren und einem Werfer vom TLF gelöscht. Eine weitere Ausbreitung des Vegetationsbrandes konnte durch den umfassenden Löschangriff verhindert werden. Da es sich um ein natürliches Filterbecken handelt wurde hier auf die Zugabe von Netzmitteln verzichtet um eine mögliche Umweltgefährdung des angrenzenden Halensees zu verhindern.

Eingesetzt wurden: 3 LHF, 1 TLF, 1 DLK, 1 RTW, 1 Führungsdienst, 1 Sonderfahrzeug

Anwesend war: Polizei

Fotos: Berliner Feuerwehr

(br)

Technische Hilfeleistung in Friedrichshagen

Straße: Josef-Nawrocki-Straße
Ortsteil: Friedrichshagen

Die Berliner Feuerwehr wurde am Abend nach Berlin-Friedrichshagen an die Uferpromenade am Müggelpark zu einem Wasserrettungseinsatz alarmiert. Laut Zeugenaussagen kollidierte ein Motorboot mit einer Arbeitsplattform welche an einer Steganlage befestigt war und begann zu sinken. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr rettet sich der Bootsführer selbstständig ans nahe Ufer. Laut Bericht der anwesenden Personen wurde das sinkende Motorboot von zwei vorbeikommenden Jetskifahrern an der Arbeitsplattform provisorisch gesichert.

Der Bootsführer wurde durch einen Notarzt gesichtet. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Durch die Taucher der Berliner Feuerwehr wurde das gesunkene Boot erkundet und fest an der Arbeitsplattform vertaut. Das Boot hatte mit dem Bug bereits Grundkontakt. Mit Unterstützung des MZB 5400 wurde um das Boot vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt.

Eingesetzt wurden: 1 LHF, 1 TLF, 1 DLK, 1 RTW, 1 NEF, 2 Führungsdienste, 1 MZB, 3 Sonderfahrzeuge

Anwesend war: Polizei, WSP, Medienvertretender

(br)

Brand in Johannisthal

Straße: Gerhard-Sedlmayr-Straße

Ortsteil: Johannisthal

Die Berliner Feuerwehr wurde zu einem Brand in einer Kfz-Werkstatt alarmiert. Es brannte ein Pkw mit Übergriff auf Teile der Werkstatt und eine Zwischendecke. Nach dem Eintreffen und der ersten Erkundung, erhöhte der Einsatzleiter die Alarmierungsstufe, um wirkungsvoll eine Ausbreitung auf die angrenzenden Gebäudeteile zu verhindern. Betroffen waren ca. 100 m² einer 700 m² großen Halle. Zur Brandbekämpfung wurden 1 C-Rohr und 6 Pressluftatemschutzgeräte sowei eine DLK zur Beleuchtung eingesetzt. 6 Druckgasbehälter mussten geborgen werden. Personen wurden nicht verletzt. Zum Tausch und Abtransport verunreinigter Einsatzkleidung war der GW Hygiene im Einsatz.

Eingesetzt wurden: 5 LHF, 2 DLK, 1 RTW, 3 Führungsdienste, 2 Sonderfahrzeuge

Anwesend waren: Pressedienst der Feuerwehr, Polizei, Stromversorger

Bild: Berliner Feuerwehr

(rde)

Wohnungsbrand in Weißensee

Straße: Chopinstraße

Ortsteil: Weißensee

Am Nachmittag wurde die Berliner Feuerwehr zu einem Brand in Weißensee alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich der Brand im 2.OG eines 4-geschossigen Wohngebäudes. Die Einsatzkräfte leiteten sofort eine Personensuche sowie die Brandbekämpfung ein. Der Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht. Eine Person konnte jedoch nur noch leblos geborgen werden.   Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr an diesem Einsatz beteiligt. Die Einsatzstelle wurde an die Kriminalpolizei übergeben.

Eingesetzt wurden: 4 LHF, 1 DLK, 2 RTW, 1 NEF, 1 Führungsdienst

Anwesend waren: Polizei, Kriminalpolizei 

(rde)

Brand in Charlottenburg Nord

Straße: Heckerdamm

Ortseil: Charlottenburg-Nord

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Müllcontainer an der Hauwand einer eingeschossigen Kindertagesstätte. Der Brand war bereits auf das Gebäude und den Dachbereich übergegriffen. Während der Müllcontainer schnell gelöscht werden konnte, waren die weiteren Löscharbeiten wegen der Ausbreitung in eine Zwischendecke und die Dachkonstruktion sehr aufwändig. Daher wurde die Alarmstufe auf Brand 4(Staffeln) erhöht. Der Technische Dienst unterstütze mit einer speziellen Motorsäge zur Öffnung der Dacheindeckung. Der GW Hygiene kam zum Einsatz, um zu den  Einsatzkräften den Tausch der verunreinigte Einsatzkleidung zu ermöglichen. Der Brand wurde mit 2 C-Rohren unter Einsatz von 4 PA gelöscht. 

Eingesetzte Kräfte: 4 LHF, 2 DLK, 1 RTW, 3 Sonderfahrzeuge, 3 Führungsfahrzeuge, Pressedienst der Feuerwehr

Anwesend waren: Polizei, Kriminalpolizei, Medienvertreter

Fotos: Berliner Feuerwehr

(rde)

Brand in Johannisthal

Straße: Groß-Berliner-Damm

Ortsteil: Johannisthal

Am Mittag brannte es im 1. OG eines Wohngebäudes in Johannisthal. Aufgrund eingehender Meldungen wurde frühzeitig ein Aufgebot von rund 50 Einsatzkräften zur Einsatzstelle alarmiert.

Es brannten Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung, welche schnell mit einem C-Rohr gelöscht werden konnten. Dabei wurde eine leblose Person in der Wohnung vorgefunden. 

3 Personen wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut. Davon war eine Person verletzt, lehnte jedoch den Transport in ein Krankenhaus ab. Zur Entrauchung des Gebäudes wurde ein Drucklüfter eingesetzt. 

Die Einsatzstelle war um 12:45 Uhr unter Kontrolle und wurde an die Polizei übergeben. 

Eingesetzt wurden: 4 LHF, 2 DLK, 3 RTW, 1 NEF, 3 Führungsdienste und der Pressedienst

Anwesend waren: Polizei, Kriminalpolizei

(dp) 

S-Bahn in Lichtenberg entgleist

Straße: Weitlingstraße, Bahnhof Lichtenberg

Ortsteil: Rummelsburg

Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof Lichtenberg in Fahrtrichtung Ostkreuz ist am Abend der letzte Waggon einer S-Bahn entgleist. Dabei durchstieß eine Stromschiene den Waggonboden und trat am nicht besetzten Führerhaus wieder aus. Der Zug kam ca. 150 Meter hinter dem S-Bahnhof Lichtenberg zum Stehen. Der entgleiste Waggon befand sich in Schräglage, drohte jedoch nicht umzustürzen. 

Aus dem verunfallten Zug wurden 16 Personen, darunter der Zugführer, von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Aus einem weiteren nicht am Unfall beteiligten S-Bahnzug, der auf offener Strecke durch das Abschalten des Fahrstromes zum Stehen kam, wurden ebenfalls 16 Personen in Sicherheit gebracht. Alle Personen wurden auf dem Bahnhof Lichtenberg vom Rettungsdienst und einem Notarzt gesichtet, glücklicherweise wurde keine Person verletzt. 

Die Einsatzstelle war um 22:10 Uhr unter Kontrolle und wurde zur Bergung des Zuges an die Bundespolizei und die Deutsche Bahn AG übergeben. 

Eingesetzt wurden: 2 LHF, 1 TLF, 1 RTW, 1 NEF, 2 Führungsdienste und der Pressedienst

Anwesend waren: Bundespolizei, Polizei Berlin, Kriminalpolizei, Notfallmanagerin der DB AG, Medienvertreter

Bilder: Berliner Feuerwehr

(dp)