POL-LG: Polizeiliche Notrufe (110) aus dem Heidekreis und Rotenburg laufen jetzt in Lüneburg auf

02.02.2016 – 10:21

Lüneburg (ots) - Am 24.08.2015 hat die Kooperative Leitstelle Lüneburg ihren Betrieb aufgenommen. Ziel der Kooperativen Leitstelle Lüneburg ist es, das gesamte Notruf- und Einsatzmanagement für den Bezirk der Polizeidirektion Lüneburg zentral und hoch professionell zu betreiben. Die polizeilichen Notrufe aus den Landkreisen Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen werden bereits seit einigen Jahren in Lüneburg entgegen genommen und auch das Einsatzmanagement erfolgt zentral aus Lüneburg. Außerdem hat die Rettungsleitstelle für Landkreis und Stadt Lüneburg seit August 2015 ihren Platz in der KLL.

Nun steht der nächste Schritt an: der Schwenk der polizeilichen Notrufe aus den Landkreisen Heidekreis und Rotenburg nach Lüneburg. Mit diesem Schritt wird das polizeiliche Notruf- und Einsatzmanagement der Polizeiinspektionen Rotenburg und Heidekreis durch die Kooperative Leitstelle Lüneburg erfolgen. Der Notrufschwenk erfolgt im Februar 2016 in zwei Schritten: o Notrufschwenk Heidekreis am Dienstag, 02.02.2016 o Notrufschwenk LK Rotenburg: Dienstag, 16.02.2016

Im 1. Quartal 2017 werden schließlich auch die beiden letzten verbleibenden Landkreise Celle und Stade an die KLL angeschlossen.

Daten PI Rotenburg:

   - 2.071 km²    - 161.000 Einwohner    - Vier Rund-um-die Uhr-Dienststellen    - zehn Polizeistationen    - Ca. 33.500 Notrufe jährlich 

Daten PI Heidekreis:

   - 1.873 km²    - 136.000 Einwohner    - vier Rund-um-die Uhr-Dienststellen    - acht Polizeistationen    - Ca. 36.000 Notrufe jährlich 

Kooperative Leitstelle Lüneburg (KLL):

   - Einweihung am 19.08.2015    - Übergang in den Echtbetrieb am 24.08.2015    - Rund 7,1 Millionen Euro betrug die Gesamt-Bausumme. Davon trug       der Landkreis Lüneburg 900.000 EUR, während das Nds.       Innenministerium die Hauptlast mit rund 6,2 Mio. EUR trug    - Neben umfangreichen baulichen Maßnahmen, die nötig waren, um aus      einem bisher aus konventionellen Einzelbüros bestehenden Teil       des Behördenzentrums Auf der Hude eine moderne Großleitstelle zu      machen, entfiel ein erheblicher Teil dieser Summe auf die       technisch hochmodernen Einsatzleitrechner.    - Die markanteste bauliche Veränderung war die Entfernung des       alten Daches, da die Höhe eines halben Stockwerkes aufgesattelt       werden musste, um Kabelschächte, Klima- und Lüftungsanlagen       unterzubringen.    - In der KLL gibt es ein hochmodernes Einsatzleitsystem, welches       eine sehr reaktionsschnelle Einsatzabwicklung gewährleistet. Die      aus den Notrufen resultierenden Einsätze werden in der KLL       direkt durch den zuständigen Einsatzleitbeamten (ELB)       disponiert, auch die Rettungsleitstelle der Feuerwehr (Landkreis      Lüneburg) erhält ohne Zeitverzögerung Kenntnis von relevanten       Einsätzen (natürlich auch umgekehrt). Die zentral vorgehaltene       Technik macht es möglich, die Einsatzmittel auf       schnellstmöglichem Weg zu disponieren, Unterstützung zu       organisieren und zu koordinieren, ggf. auch unabhängig von       territorialen Grenzen (z.B. Schießerei am Klinikum in Lüneburg).    - Insbesondere die GPS-Ortung der Einsatzkräfte sorgt für eine       erhebliche Steigerung an Effizienz und Sicherheit.    - Die KLL wird innerhalb der Polizeidirektion Lüneburg für ca.       1,25 Millionen Bürgerinnen und Bürger auf rund 12.000 km²       zuständig sein. Derzeit laufen die polizeilichen Notrufe aus den      Landkreisen Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen in       der KLL auf und werden dort disponiert. Hinzu kommen seit dem       24.08.2015 die Notrufe über 112 an die Rettungsleitstelle des       Landkreises Lüneburg.    - Momentan laufen für die vier bereits jetzt polizeilich betreuten      Landkreise täglich rund 360 Notrufe auf, aus denen sich täglich       im Schnitt etwa 210 Einsätze generieren.    - In den neuen Räumlichkeiten sind 17 Arbeitsplätze (13 x Polizei,      4 x Rettungsleitstelle) sowie vier Arbeitsplätze zur       Notrufannahme in besonderen Einsatzsituationen entstanden. 

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lüneburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wiebke Hennig
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Telefon: 04131/8306-1050
Fax: 04131/29-1065
E-Mail: wiebke.hennig@polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/pd_lueneburg/

Quelle: news aktuell / dpa