Pressemeldungen für den Landkreis Lindau vom 6. April 2016

Pressemeldungen für den Landkreis Lindau vom 6. April 2016 Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Lindau und Lindenberg sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.
Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87437 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1013/ -1012); unaufschiebbare Anfragen außerhalb der regulären Dienstzeit über die Rufnummer (+49) 0831 9909-1401 an die Einsatzzentrale.r />

Diebstahl eines Motorrollers

LINDAU. Am Dienstag, den 05.04.2016, zwischen 07.30 Uhr und 10.10 Uhr wurde in der Bregenzer Straße bei einem Zweiradfachhändler, ein silberner Motorroller der Marke Yamaha, MBK SA 21 entwendet. Da der Roller nicht fahrbereit war und die Fahrzeugschlüssel noch vorhanden sind, muss der Roller mit einem Lieferwagen bzw. einem
Anhänger abtransportiert worden sein. Die Polizei Lindau bittet um Hinweise unter der Rufnummer 08382/910-0.
(PI Lindau)


Sicherstellung einer Nebelgranate

Bei einer Durchsuchung im Zuge eines anderweitigen Ermittlungsverfahrens gegen einen 20-Jährigen aus dem Landkreis Lindau haben Beamte der Kriminalpolizei Lindau in einer Wohnung in Scheidegg bei einer Wohnungsdurchsuchung eine Nebelgranate aufgefunden und sichergestellt, die höchstwahrscheinlich aus Beständen der Bundeswehr stammt. Der Wohnungsinhaber selbst wurde nicht angetroffen, weshalb im Moment keine näheren Erkenntnisse vorliegen, woher die Granate stammt. In die Herkunftsermittlungen eingebunden ist das für Sprengstoffdelikte zuständige Sachgebiet des Bayerischen Landeskriminalamts. Den letzten Besitzer erwartet nun auch noch eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.
(KPS Lindau)


Lkw missachtet Beschilderung und seine Pflichten nach einem Verkehrsunfall

LINDAU. Am 06.04.2016, gegen 06.50 Uhr, wurde der Polizei Lindau ein Unfall in der Bodenseestraße in Lindau-Oberreitnau mitgeteilt. Ein 47-Jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Landsberg war mit seinem Gespann vom Kreisverkehr Bodenseestraße/ Kreisstraße LI 6 (ehemalige Holländerkreuzung) in Richtung Schönau abgebogen. Er hatte dabei wohl zu spät bemerkt, dass die Straße in Richtung Schönau wegen einer Baustelle gesperrt war; ein Durchfahren durch die Baustelle war nicht möglich. Als der Lkw-Fahrer seinen Irrtum bemerkte, wollte er rückwärts wieder in den Kreisverkehr zurücksetzen. Dabei fuhr er an ein Schild, das auf dem Gehweg aufgestellt war.
Dieses Schild wies auf die Baustelle hin und besagte, dass die Durchfahrt für Fahrzeuge aller Art nicht möglich ist. Der Lkw-Fahrer rangierte mehrfach und stieß auch mehrfach gegen das Schild. Das herabfallende Schild verursachte scheppernde Geräusche. Dadurch wurde ein Anwohner auf die Sache aufmerksam.
Der Lkw-Fahrer setzte nach der Rangierfahrt seine Fahrt fort, ohne sich um den eingetretenen Schaden zu kümmern. Nachdem der Lkw eine auffällige Werbeaufschrift hatte, konnte das Fahrzeug von der Lindauer Polizei in einer Fabrik im Ortsteil Schönau angetroffen werden. Der Lkw-Fahrer gab zunächst an, dass er von der Sache nichts bemerkt hatte. Dies konnte ihm jedoch durch den aufmerksamen Zeugen widerlegt werden. Der eingetretene Sachschaden ist relativ gering. Am Verkehrszeichen dürften etwa 100 Euro Schaden entstanden sein. Am Lkw entstand kein Schaden. Die Baustellenabsicherung musste durch die ausführende Firma, die die Baustelle in der Verbindungsstraße Schönau – Oberreitnau betrieb, ersetzt werden.
(PI Lindau)


Quelle: Bayerische Polizei