Rostock/Laage (ots) - Am gestrigen Nachmittag (24.05.2016) gegen 14:45 Uhr fiel den Beamten der Bundespolizei im Rahmen einer Streifenfahrt zum Flughafen Rostock-Laage auf der Bundesautobahn A 19 ein Fahrzeug auf, das augenscheinlich nicht der Verkehrssicherheit entsprach. Nachdem die Beamten das Fahrzeug zu einem nahegelegenen Autobahnrastplatz geleitet haben, konnten als Fahrzeuginsassen vier moldawische Staatsangehörige (3 männlich 38, 38 u. 29 Jahre sowie 1 weilblich 25 Jahre) festgestellt werden. Im Rahmen der Identitätsprüfung konnte anhand der vorgelegten Dokumente festgestellt werden, dass hier offensichtlich Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie des Asylverfahrensgesetz begangen wurden. Bei einer intensiveren Kontrolle des Kfz und Inaugenscheinnahme des mitgeführten Gepäcks konnten fünf nagelneue Smartphones sowie 12 originalverpackte SIM-Karten aufgefunden werden, für die die Insassen keinerlei Eigentumsnachweise erbringen konnten. Somit bestand neben dem Verdacht von Straftaten gegen das Aufenthaltsgesetz und dem Asylverfahrensgesetz gegen die vier Personen auch der Verdacht des Bandesdiebstahls und Hehlerei. Das vermeintliche Diebesgut sowie die Personen wurden noch vor Ort zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben.
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