Görlitz (ots) - Zwei Russen mit lettischen Aufenthaltstiteln sind durch die Bundespolizei als Schwarzarbeiter überführt worden. Eine 41-Jährige und ein 58-Jähriger wurden gestern gegen Mitternacht an der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf als Insassen eines lettischen Pkw angehalten. Bei der Kontrolle ergaben sich widersprüchliche Aussagen zu ihrem Reiseziel.
Die russischen Staatsangehörigen hätten mit ihren lettischen Aufenthaltstitel zwar nach Deutschland einreisen, aber keiner Arbeit nachgehen dürfen.
Bei beiden Beschuldigten lagen Hinweise vor, dass sie bereits einer unerlaubten Erwerbstätigkeit in Deutschland nachgegangen waren.
In den späteren Vernehmungen räumte zunächst die 41-jährige Russin ein, erneut bei einem Pflegedienst in Offenburg arbeiten zu wollen.
Weitere Ermittlungen ergaben dann, dass auch der 58-Jährige beabsichtigte in Baden Württemberg einer Tätigkeit im Baugewerbe nachzugehen.
Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen werden den beiden Russen Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie Urkundenfälschung vorgeworfen. Möglicherweise liegt auch ein Verstoß gegen das Sozialgesetzbuch Drittes Buch vor.
Im Anschluss wurden beide Personen nach Polen zurückgeschoben und den polnischen Behörden übergeben.
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