BPOLI LUD: Für Mann aus Lettland ist bei Ludwigsdorf die Reise beendet

06.06.2016 – 14:12

Görlitz (ots) - Unverhofft beendete gestern die Bundespolizei bei Ludwigsdorf die Reise eines aus Lettland stammenden Mannes. Der 45-Jährige war mit sechs weiteren Personen in einem lettischen Kleinbus über die Autobahn nach Deutschland eingereist. Bei der Befragung des in Lettland lebenden Staatenlosen ergaben sich widersprüchliche Aussagen zu seinem Reiseziel.

In der späteren Vernehmung räumte der 45-Jährige ein, dass er bereits seit April dieses Jahres in Freiburg / Breisgau einer Tätigkeit im Baugewerbe nachgeht. Auch wenn der Mann der Auffassung war, legal zu arbeiten, so konnte er für seine Behauptung nicht die notwendigen Dokumente vorlegen.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen werden ihm Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie Urkundenfälschung vorgeworfen. Möglicherweise liegt auch ein Verstoß gegen das Sozialgesetzbuch Drittes Buch vor.

Im Anschluss wurde er nach Polen zurückgeschoben und den polnischen Behörden übergeben.

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