Friedberg (ots) - Wetteraukreis: Sechs Stunden lang kontrollierten Polizei und Lebensmittelüberwachung am heutigen Morgen Lebensmitteltransporteure auf der Autobahn 5. An der Raststätte Wetterau Ost mussten 26 Fahrer ihre Fahrzeuge für die wachsamen Augen der Kontrolleure öffnen.
Während die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung des Wetteraukreises vor allem die Einhaltung der Transportvorschriften der frischen und verderblichen Ware im Blick hatte, stand bei den Beamten der Polizeiautobahnstation Mittelhessen vor allem die Transportsicherheit im Vordergrund.
Für fünf Transporteure endete die Fahrt zunächst an der Kontrollstelle. Aufgrund von Überladungen mussten zunächst andere Fahrzeuge angefordert werden, um Teile der Ware umzuladen. Der traurige Spitzenreiter des Tages brachte 39 Prozent mehr Gewicht auf die Waage, als er mit seinem Gespann (LKW 7,49 t + Anhänger 2 t) im öffentlichen Verkehrsraum hätte fahren dürfen. Ihn erwartet, wie seine Kollegen, in den nächsten Tagen ein Bußgeldbescheid.
Auch bei den Lenk- und Ruhezeiten nahmen es nicht alle Fahrer so genau. 13 Anzeigen fertigten die Beamten, nachdem entsprechende Verstöße bei den Kontrollierten festgestellt wurden. Mangelnde Beleuchtungseinrichtungen und kleine Fahrzeugmängel ließen die Kontrolleure selbstverständlich auch nicht durchgehen. Mit entsprechenden Mängelkarten müssen die Fahrer in den nächsten Tagen die Reparaturen / Mängelbeseitigungen an ihren Fahrzeugen bei der Polizei nachweisen.
Nicht ganz so viele Beanstandungen hatten die Lebensmittelkontrolleure bei den Transporten. In drei Fällen stellten sie kleinere Verstöße fest, die entsprechende Verwarnungsgelder nach sich zogen.
Für die Zukunft sollten sich die Fahrzeugführer gewiss sein, dass weitere Kontrollen folgen werden, bei denen im Sinne der Verkehrssicherheit hoffentlich weniger Mängel zu Tage treten.
Sylvia Frech, Pressesprecherin
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