Münster (ots) - Nachtrag zur Pressemitteilung "Brand in geplanter Flüchtlingsunterkunft an der Westfalenstraße" (ots vom 4.6., 04:34 Uhr)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Polizei Münster
Nach der vorsätzlichen Brandstiftung in einer unbewohnten Flüchtlingsunterkunft an der Westfalenstraße in Münster-Hiltrup erhielten die Ermittlungsbehörden Hinweise auf einen möglichen Täter. Nach Auswertung, Prüfung und Abgleich der Ermittlungsergebnisse der ersten Brandstiftung durch die Kriminalisten verdichtete sich der Verdacht gegen den Hiltruper. Ein Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des 23 Jahre alten Mannes.
"Staatsanwaltschaft und Polizei nahmen gestern Abend (5.6.) den Tatverdächtigen in seiner Wohnung vorläufig fest", erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. "Möglicherweise ist er für die versuchte Brandstiftung am 28. April und die vorsätzliche Brandstiftung in der Nacht von Freitag auf Samstag an der Westfalenstraße verantwortlich."
Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher. Der Tatverdächtige ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, jedoch noch nicht in Verbindung mit politisch motivierten Straftaten.
Der 23-Jährige wird zurzeit vernommen und heute (6.6.) einem Haftrichter vorgeführt.
Die Ermittlungen dauern an.
Für Medienanfragen steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Telefonnummer 0251 494-2415 zur Verfügung.
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