Gießen (ots) - Ein 22-Jähriger aus Linden zog gestern Abend im Bahnhof Gießen, gegen 22 Uhr, bei einem Regionalexpress die Notbremse. Der Zug war gerade in Richtung Frankfurt/Main angefahren. Als Grund für sein Handeln gab der Student an, er hätte gesehen, wie ein Kind geschlagen wurde.
Nach ersten Ermittlungen konnte das nicht bestätigt werden. Bei der routinemäßigen Durchsuchung des Mannes fanden die Bundespolizisten ein beidseitig angeschliffenes Wurfmesser, welches die Beamten sicherstellten.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Nothilfemitteln eingeleitet. Das Messer wurde eingezogen.
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