FW-EN: Einsatzkräfte über Rettung nach Verkehrsunfall

08.08.2016 – 17:38
FW-EN: Einsatzkräfte über Rettung nach Verkehrsunfall
Das Unfallfahrzeug wird mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens abgesichert, damit es nicht in die Schwelme rutscht

Schwelm (ots) - Im Rahmen der praktischen Ausbildung trainierten Einsatzkräfte des Löschzuges Winterberg der Feuerwehr Schwelm am Sonntagmorgen die Rettung von verletzten Personen nach Verkehrsunfällen. In der Saarstraße wurde hierzu ein realitätsnahes Szenario von den Übungsplanern unter der Leitung von Oberbrandmeister Christoph Faber aufgebaut: Ein verunfallter PKW war von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und drohte in die Schwelme zu rutschen. Im Fahrzeug waren zwei Personen -dargestellt durch Übungspuppen- eingeklemmt, eine weitere wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und musste schwer verletzt aus dem Böschungsbereich der Schwelme gerettet werden (ebenfalls durch eine Übungspuppe dargestellt).

Unter der Leitung von Oberbrandmeister Marc Maurer sicherten die Einsatzkräfte den PKW mit der Seilwinde des Rüstwagens und stabilisierten das Fahrzeug bevor sie die Rettung der verletzten Personen mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät durchführten. Hierzu musste letztendlich das Dach des Unfallfahrzeuges abgetrennt werden, um eine schnelle und schonende Rettung zu gewährleisten. Im Rahmen der Ausbildungseinheit wurde hier auch immer wieder aufgezeigt worauf bei den Arbeiten an Unfallfahrzeugen zu achten ist, da mittlerweile fast überall Airbags oder andere Sicherheitseinrichtungen verbaut sind, die durch die Einsatzkräfte nicht beschädigt werden dürfen. Parallel zur Rettung aus dem PKW wurde die andere verletzte Person am Ufer der Schwelme versorgt und mit Hilfe eines so genannten Spline-Boards schonend den Abhang herauf transportiert. Nach etwa 50 Minuten waren aller Verletzten gerettet und die Einsatzübung beendet.

Vor Ort ließ sich der stv. Leiter der Feuerwehr Markus Kosch vom Einsatzleiter und den Übungsplanern informieren und beobachtete die Übungsdurchführung. "Die Kameradinnen arbeiten sehr strukturiert und Hand-in-Hand" kommentierte Kosch die Einsatzabwicklung und war mit der Arbeit seiner Feuerwehrfrauen und -männer sehr zufrieden, die unter sehr realitätsnahen Bedingungen an einer steilen Böschung arbeiteten. Im Anschluss wurde die Übung mit allen Beteiligten durchgesprochen.

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