Gelsenkirchen (ots) - Keiner gibt es gerne zu, aber fast jeder hat es schon gemacht: " nur ein kurzer Blick aufs Handy " und beinahe wäre ein Verkehrsunfall passiert - zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto. Etwas weniger Glück und die Unfallfolgen sind gravierend. In den schlimmsten Fällen manchmal sogar tödlich! Zu diesem sehr wichtigen Thema informierte die Gelsenkirchener Polizei am letzten Wochenende auf der Bahnhofstraße, in der Innenstadt. Hierbei handelt es sich um eine Kooperation der Polizei Gelsenkirchen und Bochum, der Verkehrswacht aus beiden Städten und der BOGESTRA. An einem Informationsstand konnten sich alle Interessierten Daten und Fakten zu dem wichtigen Thema einholen. Die Mitarbeiter sprachen aber auch die Passanten direkt an, um sie für die Gefahren zu sensibilisieren. Insbesondere dann, wenn sie jemanden sahen, der gerade durch sein Handy abgelenkt war. Musik, Whats App, mobiles surfen im Internet und das ein oder andere Spiel lenken derart ab, dass die Umwelt gar nicht mehr richtig wahrgenommen werden kann. Diese Erfahrungen machten unsere Mitarbeiter auch auf der Bahnhofstraße, wenn sie diese Leute ansprachen. Erwiesen ist, dass rund 10 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Verunglückten durch die Ablenkung der Verkehrsteilnehmer passieren, denn 90 Prozent aller Informationen des täglichen Lebens werden visuell aufgenommen. Wenn dann, neben dem Blick auf das Handy, auch noch Kopfhörer genutzt werden, nimmt man freiwillig in Kauf " blind und taub " am Straßenverkehr teilzunehmen! Eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr erfordert jederzeit die volle Konzentration auf das Verkehrsgeschehen. Schon eine kurze Unachtsamkeit, auch als Fußgänger, kann unter Umständen zu gefährlichen Verkehrssituationen, bis hin zu Verkehrsunfällen mit teilweise dramatischen Folgen, führen. Auch die Fahrer von Straßenbahnen und Bussen unterliegen hier besonderen Gefahren. Schauen andere Verkehrsteilnehmer auf ihr Handy, beachten dadurch eine rote Ampel nicht oder überqueren sonst die Fahrbahn ohne auf den Verkehr zu achten, ist es schnell passiert. Die Fahrer müssen eine Notbremsung machen. Die Folge: verletzte Fahrgäste in ihren Fahrzeugen. Alle Verkehrsteilnehmer haben eine besondere Sorgfaltspflicht bei ihrer Teilnahme am Straßenverkehr. Auch Fußgänger sind davon nicht ausgenommen. Mein letzter Song, meine letzte Nachricht oder mein letztes Pokemon-Spiel soll es definitiv nicht sein!!!
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Torsten Sziesze
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