Oberhausen (ots) - Um die Sicherheit in der Stadt ging es bei einem Treffen von Oberbürgermeister Daniel Schranz und Polizeipräsident Ingolf Möhring am Montag. An dem Gespräch nahmen neben dem Beigeordneten Frank Motschull auch weitere Vertreter von Stadt und Polizei teil. Neben der allgemeinen Kriminalitätsentwicklung in der Stadt ging es insbesondere um das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung.
Oberbürgermeister Daniel Schranz: "Wir haben den Kommunalen Ordnungsdienst nicht zuletzt deshalb um sechs zusätzliche Kräfte verstärkt, weil wir uns eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen Polizei und KOD wünschen. Und damit meine ich nicht nur wieder mehr gemeinsame Streifen. Auch den Wunsch der Politik nach einer gemeinsamen Anlaufstelle an der Markstraße kann ich sehr gut nachvollziehen. Die Menschen in unserer Stadt wollen mehr Sichtbarkeit der Ordnungsbehörden. Daran wollen Polizei und Stadt gemeinsam arbeiten."
Polizeipräsident Ingolf Möhring: "Seit dem 01.09. haben wir eine verbesserte Personalsituation. Personell können wir aber trotzdem nicht aus dem Vollen schöpfen. Die Anforderungen und Aufgaben für die Polizei nehmen zu und die Belastungen sind deutlich spürbar. Das bedeutet, dass wir das vorhandene Personal so effektiv wie möglich einsetzen müssen. Ein wichtiger Aspekt ist für mich dabei das gesteigerte Sicherheitsbedürfnis der Menschen in der Stadt."
Schwerpunkt des Gespräches war die auch von Schranz und Möhring gewünschte größere wahrnehmbare Präsenz in der Stadt und den Stadtteil-Zentren. Bereits jetzt gibt es neben eigenen Präsenzkonzeptionen von Stadt und Polizei auch eine gemeinsame Konzeption mit mehr als 50 Streifen von Polizeibeamten und Mitarbeitern des KOD. Oberbürgermeister Schranz und Polizeipräsident Möhring waren sich einig, dass die Präsenz von Sicherheitskräften in der Stadt optimiert und noch mehr an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet werden muss.
Polizeipräsident Ingolf Möhring: "Die Polizei Oberhausen ist gut aufgestellt. Damit meine ich, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Arbeit leisten. Die Entwicklungen im Bereich der Gewaltkriminalität und Straßenkriminalität in den letzten Jahren sind dafür gute Beispiele. Tatsache ist aber auch, dass uns einzelne Deliktsfelder, wie z B. der Wohnungseinbruch, vor große Herausforderungen stellen. Die objektive Kriminalitätsentwicklung und die "gefühlte Sicherheit" stehen aber oft nicht im Einklang. Mit der Optimierung der sichtbaren Präsenz wollen wir der gestiegenen Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger Rechnung tragen.
Oberbürgermeister Daniel Schranz: "Alle Befragungen von Bürgerinnen und Bürgern - von den städtischen bis zum NRZ-Bürgerbarometer - zeigen, dass man sowohl in den objektiven Problemfeldern etwas tun muss als auch für das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen. Wir müssen den Menschen zuhören und darauf mit Maßnahmen reagieren. Das ist unsere Aufgabe."
Fachleute von Stadt und Polizei erarbeiten jetzt Vorschläge zur Optimierung der Präsenz.
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