Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft
Berlin
Nr. 2288
Ein angeblicher Absender eines Briefes trug dazu bei, dass
Falschgeld aus dem Verkehr gezogen werden konnte. Im Mai 2016
erschien auf einer Polizeistation in Hannover ein Mann und
übergab den Polizisten einen Einschreibebrief, auf dem sein
Absender stand. Dieser Brief enthielt, wie sich später
herausstellte, diverse Falschgeldnoten. Das Einschreiben war
adressiert an eine Spandauer Anschrift und wurde, da es nicht
zugestellt werden konnte, wieder an den Absender
zurückgesandt. Nur dieser hatte den Brief nie aufgegeben.
Ermittlungen des Fachkommissariats des Landeskriminalamtes
Berlin an der Haselhorster Anschrift ergaben, dass der
Empfängername des Einschreibebriefes auf einem der
Briefkästen in einem Wohnhaus der Gartenfelder Straße
zusätzlich handschriftlich angebracht worden war. Nunmehr
richteten sich die Ermittlungen gegen den 32-jährigen Mieter
einer Wohnung des Hauses. Bei der richterlich angeordneten
Durchsuchung der Wohnung und des Autos des Tatverdächtigen am
gestrigen Tag wurden diverse Falsifikate von Geldscheinen
sichergestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass das
Falschgeld in einer Gesamthöhe von 870,- Euro im Darknet
beschafft wurde. Der 32-jährige Tatverdächtige schwieg bisher
zu den Vorwürfen. Die Ermittlungen dauern an.
Postsendung mit Falschgeld
Polizeimeldung vom 09.09.2016
Spandau