Postsendung mit Falschgeld

Polizeimeldung vom 09.09.2016
Spandau

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 2288
Ein angeblicher Absender eines Briefes trug dazu bei, dass Falschgeld aus dem Verkehr gezogen werden konnte. Im Mai 2016 erschien auf einer Polizeistation in Hannover ein Mann und übergab den Polizisten einen Einschreibebrief, auf dem sein Absender stand. Dieser Brief enthielt, wie sich später herausstellte, diverse Falschgeldnoten. Das Einschreiben war adressiert an eine Spandauer Anschrift und wurde, da es nicht zugestellt werden konnte, wieder an den Absender zurückgesandt. Nur dieser hatte den Brief nie aufgegeben. Ermittlungen des Fachkommissariats des Landeskriminalamtes Berlin an der Haselhorster Anschrift ergaben, dass der Empfängername des Einschreibebriefes auf einem der Briefkästen in einem Wohnhaus der Gartenfelder Straße zusätzlich handschriftlich angebracht worden war. Nunmehr richteten sich die Ermittlungen gegen den 32-jährigen Mieter einer Wohnung des Hauses. Bei der richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung und des Autos des Tatverdächtigen am gestrigen Tag wurden diverse Falsifikate von Geldscheinen sichergestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Falschgeld in einer Gesamthöhe von 870,- Euro im Darknet beschafft wurde. Der 32-jährige Tatverdächtige schwieg bisher zu den Vorwürfen. Die Ermittlungen dauern an.