Pressebericht vom 09.10.2016

Pressebericht vom 09.10.2016 Inhalt:

1829. Pkw überschlägt sich – Großhadern

1830. Pkw-Fahrer verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert mit dem Gegenverkehr – Altstadt

1831. Fußgängerin läuft auf Straße und wird von Pkw erfasst – Altstadt

1832. 49. Rauschgifttoter

1829. Pkw überschlägt sich – Großhadern Eine 23-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Freitag, dem 07.10.2016, gegen 08.25 Uhr mit ihrem Pkw auf der Würmtalstraße in Großhadern. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dort stieß sie gegen einen geparkten Pkw. Bei der Kollision verfingen sich die Reifen beider Fahrzeuge, wodurch sich das Fahrzeug der 23-Jährigen einmal über die Längsachse überschlug und auf dem Fahrzeugdach zum Liegen kam. Durch Passanten konnte die Frau aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen und wurde in eine Münchner Klinik gebracht.

1830. Pkw-Fahrer verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert mit dem Gegenverkehr – Altstadt Mit seinem Pkw fuhr ein 39-Jähriger als Waldkraiburg am Freitag, dem 07.10.2016, gegen 12.00 Uhr in den Altstadtringtunnel in Richtung Prinzregentenstraße stadtauswärts. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 39-Jährige kurz nach Einfahrt in den Tunnel plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Infolgedessen brach das Heck seines Pkw aus. Dabei schleuderte er gegen den mittig gelegenen Fahrbahnteiler, wodurch sein Pkw ausgehoben wurde und in den Gegenverkehr geriet. Dort kollidierte er mit dem entgegenkommenden Pkw einer 18-Jährigen.

Durch den Zusammenprall wurde das linke Hinterrad des schleudernden Pkw aus seiner Achse herausgerissen. Durch den Aufprall wurde der Pkw des 39-Jährigen auf seinen ursprünglichen Fahrstreifen zurückgeworfen. Nach mehreren Linksdrehungen kam das Fahrzeug quer zur Fahrbahn zum Stehen.

Ein mit seinem Pkw hinter der 18-Jährigen fahrenden 39-Jährigen gelang es nicht, trotz Gefahrenbremsung, einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Fahrer eines Kleintransporters konnte ebenfalls einen Zusammenstoß mit dem vorausfahrenden Pkw nicht mehr verhindern.

Der 39-jährige Unfallverursacher wurde nur leicht verletzt und ambulant in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Die 18-Jährige und ihr 19-jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt und stationär in einem Münchner Krankenhaus aufgenommen.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 140.000 Euro. Der Altstadttunnel war für 6 Stunden und 20 Minuten in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

1831. Fußgängerin läuft auf Straße und wird von Pkw erfasst – Altstadt Eine 25-jährige Frau ging am Samstag, dem 08.10.2016 gegen 20.20 Uhr, auf dem Gehweg am Karlsplatz. Sie wollte die Sonnenstraße in Richtung Stachus überqueren, um an die Trambahnhaltestelle auf der Mittelinsel zu gelangen. An dieser Stelle befinden sich weder eine Lichtzeichenanlage, noch eine anderweitige Überquerungshilfe.

Zur selben Zeit fuhr ein 19-jähriger Münchner mit seinem Pkw auf der Sonnenstraße in Richtung Sendlinger Tor. Die 25-Jährige achtete nicht auf den Fahrzeugverkehr und lief unmittelbar vor den Pkw des 19-Jährigen. Dieser leitete eine Vollbremsung ein, lenkte scharf nach links und hupte. Laut Angaben von Zeugen erschrak sich die Frau hierdurch und rutschte auf der regennassen Fahrbahn aus.

Sie wurde vom vorderen rechten Kotflügel des Pkw erfasst. Durch den Unfall wurde die 25-Jährige schwer verletzt und in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

1832. 49. Rauschgifttoter Am 05.10.2016 wurde ein 44 Jahre alter griechischer Staatsangehöriger tot in der Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin aufgefunden. Er hatte sich für einen kurzen Besuch nach München begeben. Der 44-Jährige war bereits als Drogenkonsument bekannt.

Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht. Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv. Der Verstorbene ist somit der 49. Rauschgifttote im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2016.

Vergleichszeitraum bis Oktober:
2014: 31 Personen
2015: 48 Personen