Pressebericht vom 10.10.2016
Inhalt:
1833. Unbekannter Räuber entreißt die Handtasche einer 87-jährigen Münchnerin – Pasing
1834. Vorsätzliche Brandstiftung; Unbekannte zünden einen Geräteschuppen in Trudering an
1835. Nachbarschaftsstreit eskaliert – Am Hart
1836. Dreister Ladendieb
1833. Unbekannter Räuber entreißt die Handtasche einer 87-jährigen Münchnerin – Pasing
Eine 87-jährige Münchnerin ging am Samstag, 08.10.2016, gegen 15.15 Uhr, mit ihrem Hund spazieren. Als sie am Wiesengrund 31 in München-Pasing einen aggressiv wirkenden Mann bemerkte, wechselte sie vorsichtshalber auf die andere Straßenseite. Der Mann klingelte dabei offensichtlich mehrmals am Anwesen „Wiesengrund 31“.
Als sie den Mann bereits aus den Augen verloren hatte, wurde sie überfallartig von hinten am Schulterriemen ihrer Umhängetasche gerissen. Im Anschluss wurde ihr die Tasche gewaltsam über den Kopf gezogen.
Durch die starke Gewalteinwirkung stürzte sie zu Boden. Auf dem Boden liegend konnte sie den zuvor bemerkten aggressiven Mann noch flüchten sehen.
Nachdem sie lautstark nach Hilfe rief, wurden Anwohner auf den Vorfall aufmerksam und riefen die Polizei.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.
Durch das starke Reißen und den Sturz erlitt die 87-Jährige Abschürfungen und Prellungen.
Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 170-175 cm groß, ca. 30-35 Jahre alt, normale Statur, kann Bart, schmales, längliches Gesicht, Erscheinungsbild slawisch/ungarisch; bekleidet mit blauer Regenjacke (ohne Kapuze), Strickmütze.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1834. Vorsätzliche Brandstiftung; Unbekannte zünden einen Geräteschuppen in Trudering an
Am Sonntag, 09.10.2016, gegen 17.30 Uhr, entdeckte ein Lehrer der Feldbergschule in Trudering einen brennenden Geräteschuppen. Der Lehrer hielt sich zufällig auf dem angrenzenden Sportplatz auf, als er eine Rauchsäule von dem Gebäude wahrnahm.
Das abgelegene Areal der Grund- und Mittelschule ist mit einem Gartenzaun umfriedet und zudem von außen nicht einsehbar. In dem in Brand gesetzten Geräteschuppen wurden überwiegend Werkzeuge und sonstige Arbeitsgeräte gelagert.
Ein weiterer Zeuge, der die Rauchsäule bemerkte, eilte zum Brandherd und versuchte erfolglos mit einem Feuerlöscher die Flammen zu löschen.
Der ca. 25 Quadratmeter große Holzschuppen brannte bis auf die Grundmauern nieder.
Der Geräteschuppen stand nur wenige Meter von dem Schulgebäude entfernt.
Hitzebedingt zerbrach dort eine Fensterscheibe. Ansonsten sind keine weiteren Schäden an dem Schulgebäude entstanden.
In ca. 100 Meter Entfernung vom Brandort entdeckten Polizeibeamte auf dem Schulareal zudem eine Bank, auf der ein Pullover angezündet worden war. Dadurch wurde die Parkbank erheblich beschädigt.
Der Gesamtschaden des niedergebrannten Geräteschuppens sowie der Parkbank beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.
Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.
Die Brandfahnder des Kommissariats 13 haben die Sachbearbeitung übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1835. Nachbarschaftsstreit eskaliert – Am Hart
Am Sonntag, 09.10.2016, gegen 15.30 Uhr, wurde die Münchner Polizei über einen Nachbarschaftsstreit informiert.
In Folge dessen warf ein 44-jähriger Münchner Gegenstände vom Balkon seiner Wohnung aus dem vierten Stock eines Mehrfamilienhauses.
Polizeibeamte versuchten Kontakt mit dem offensichtlich psychisch labilen Mann aufzunehmen. Dieser weigerte sich jedoch die Wohnungstür zu öffnen.
Da die Vermutung bestand, dass der 44-Jährige vom Balkon springt, wurde vorsorglich von der Münchner Feuerwehr ein Sprungkissen ausgelegt. Des Weiteren versuchte der Zentrale Psychologische Dienst der Polizei vom Nachbarbalkon aus auf den 44-Jährigen einzuwirken.
Nach langen Gesprächen öffnete der 44-Jährige letztendlich seine Wohnungstür und konnte von Polizeibeamten gesichert werden.
Zur Untersuchung wurde der psychisch labile Mann in ein Klinikum gebracht.
1836. Dreister Ladendieb
Am 09.10.2016, um 09:05 Uhr fuhren zwei Beamte der Verkehrspolizeiinspektion München Verkehrsüberwachung zur Tankstelle am Innsbrucker Ring, parkten ihr Streifenfahrzeug vor dem Eingang und begaben sich in die Verkaufsräume der Tankstelle.
Dort fiel ihnen ein Kunde auf, der sich am Getränkeregal aufhielt.
Obwohl der auffällige 47-Jährige die uniformierten Beamten direkt ansah, nahm er eine Bierflasche aus dem Regal und machte sich gemächlichen Schrittes daran die Tankstellenräume zu verlassen. Ihm kam dabei nicht in den Sinn, die Flasche zu bezahlen. Am Ausgang angekommen öffnete er die Flasche Bier nahm mehrere herzhafte Schlucke zu sich und ging weiter.
Der dreiste Ladendieb wurde von den Beamten der Verkehrspolizeiinspektion München Verkehrsüberwachung nach Verlassen der Tankstelle vorläufig festgenommen, als Beschuldigter belehrt und zur Sache vernommen.
Als Grund für den Ladendiebstahl gab er an, kein Geld für die Flasche Bier zu haben. Er sagte gegenüber den Beamten, dass er die Flasche Bier extra so offensichtlich nahm, weil es unauffälliger ist und so die Chance größer sei nicht erwischt zu werden.
Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahl.