Kassel/Gießen (ots) - Bereits im April dieses Jahres bot die Bundespolizeiinspektion Kassel den Schulämtern in Nord-, Ost- und Mittelhessen an, Bahnverkehrserziehung an Schulen durchzuführen.
Das Angebot richtete sich an die fünften Jahrgangsstufen der Schulen.
Mit dem Wechsel von der Grundschule in die weiterführenden Schulen ist oft auch verbunden, dass die neuen Fünftklässler auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel angewiesen sind.
Viele dieser Schüler sind mit den Gefahren an Bahnanlagen nicht vertraut und verhalten sich leichtsinnig am Bahnsteig oder überqueren unbefugt die Gleisanlagen.
"Der Bundespolizei ist es wichtig, dass alle Schüler unversehrt ihr Ziel erreichen und sich nicht durch fahrlässiges Handeln einer Gefahr oder einer Strafverfolgung aussetzen", äußerte die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte.
Start der Schulungsveranstaltungen war nach den hessischen Sommerferien im September.
Das Präventionsteam der Bundespolizeiinspektion Kassel besuchte Schulen in Rotenburg an der Fulda, Zierenberg, Grebenstein, Immenhausen sowie in Dillenburg.
In 17 Unterrichten wurden mehr als 600 neue Fünftklässler über sicheres Verhalten auf Bahnanlagen informiert.
Inhalte der Unterrichtungen waren die folgenden Themen:
- Lichtzeichen und Verbotsschilder - Gefahren mit Bahnstrom - Bremswege von Zügen - Sogwirkung von Zügen am Bahnsteig - Straftaten im Bahnbereich ("schwarz fahren", Betrug..) - Aufenthalt im Gleisbereich Den Schülern wurden durch Vortrag aber auch durch Rollenspiele die Gefahren auf Bahnanlagen verdeutlicht. Zu allen Themen gab es Hinweise für sicheres Verhalten.
Wichtigster Hinweis aller Veranstaltungen war: "Bahnanlagen sind keine Spielplätze".
Rückfragen bitte an:Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kassel, übermittelt durch news aktuell
Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Peter Dittel
Telefon: 0561 81616 1010
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz