Kassel (ots) - Mit deutlich zu hohem Tempo war am Samstagmorgen ein 36-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus den Niederlanden auf der A 7 bei Kassel unterwegs. Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal erwischten ihn mit rund 150 km/h im Baustellenabschnitt, in dem maximal 80 km/h gefahren werden darf. Er durfte seine Fahrt erst fortsetzen, als er eine festgelegte Sicherheitsleistung in Höhe von 900,- Euro bezahlt hatte. p>
Die Zivilstreife der Autobahnpolizei war gegen kurz nach 9 Uhr auf der A 7 im Bereich Kassel unterwegs. Zwischen dem Autobahndreieck Kassel-Süd und der Anschlussstelle Guxhagen überholte sie im Baustellenbereich ein Fahrzeug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Die Beamten beschleunigten ebenfalls ihren Wagen, der mit einer Videoanlage ausgestattet ist, und setzten sich unmittelbar hinter den Pkw mit holländischem Kennzeichen. Nachdem die Messung im Kasten war, stoppten sie den Fahrer an der Anschlussstelle Guxhagen und konfrontierten ihn mit den Aufnahmen. Nach Abzug der Toleranz blieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 61 km/h. Einem deutschen Autofahrer hätte dieser Verstoß den Regelsatz von 440,- Euro plus Verwaltungsgebühr gekostet und zwei Punkte in Flensburg sowie zwei Monate Fahrverbot eingebracht. Da Punkte und Fahrverbot dem ausländischen Fahrer nicht auferlegt werden können, verdoppelt sich der Geldbetrag auf 880,- Euro plus Verwaltungsgebühr. Wie die Beamten der Autobahnpolizei berichten, äußerte sich der 36-Jährige nicht zu diesen Vorwürfen sondern zahlte die festgelegte Sicherheitsleistung in Höhe von 900,- Euro und setzte seine Fahrt anschließend in Richtung Süden fort.
Auch weiterhin muss insbesondere im Bereich von Baustellen mit Geschwindigkeitsüberwachungen gerechnet werden. Da die Fahrspuren enger sind und keine Pannenstreifen in diesen Streckenabschnitten vorhanden sind, steigt die Unfallgefahr. Besonders wenn sich zusätzlich nicht an die vorgegebenen Geschwindigkeiten gehalten wird.
Torsten Werner Polizeihauptkommissar
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