Bochum (ots) - In den Abendstunden des 27. Januar kam es in Wattenscheid zu gleich zwei Raubüberfällen auf Passanten:
Gegen 18.45 Uhr stand ein 13-jähriger Junge auf der Friedrich-Ebert-Straße an der Straßenbahnhaltestelle "Freiheitsstraße" in Richtung Bochum. Ein noch nicht ermittelter Krimineller wollte dem Jungen sein Handy aus der Hand reißen. Nach anfänglicher Gegenwehr wurde der Straßenräuber gewalttätig und schlug den jungen Wattenscheider mit der Faust ins Gesicht. Dieser konnte sein Handy vor Schreck und Schmerz nicht mehr festhalten, so dass der Räuber nun doch in den Besitz der Beute kam und in Richtung Rathausstraße davon lief. Der kriminelle Mann ist ein ca. 28 bis 35 Jahre alter Deutscher und 170 bis 180 cm groß. Er hatte einen blonden Dreitagebart und kurze Haare und war mit einer schwarzen Jacke und Jeans sowie einem grünen Pullover mit Aufschrift bekleidet. Der 13-Jährige begab sich zunächst nicht in ärztliche Behandlung.
Der zweite Raubüberfall ereignete sich gegen 21.20 Uhr unweit des Klaus-Steilmann-Berufskollegs in Höhe der Westenfelder Straße 88. Dort näherte sich hinterrücks eine noch unbekannte Person einer 54-jährigen Wattenscheiderin, die zu später Stunde noch Einkäufe erledigt hatte. Der Räuber rempelte die Frau zunächst an und riss ihr dann die Handtasche (Schlüssel, Handy, Geldbörse mit Papieren) von der Schulter und "humpelte" in Richtung Bußmannsweg davon. Eine sofortige Fahndung im Nahbereich verlief negativ. Die Polizei sucht auch diesen männlichen Räuber, der ca. 175 cm groß und dunkelhaarig ist. Der Mann war weiter mit einer dunklen Hose und einer schwarzen Lederjacke bekleidet.
Wer kann weitere Angaben zu den Raubdelikten machen?
Das Wattenscheider Regionalkommissariat (KK 34) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 02327/963-8405 (-4441 außerhalb der Geschäftszeit) um Hinweise.
Polizei Bochum / Pressestelle
Thomas Kaster
Telefon: 0234 909 1025
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