BPOL NRW: Brutaler Angriff auf drei Schülerinnen am Kölner Hauptbahnhof; Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen

Köln (ots) - Zunächst kam es zu einer verbalen Streiterei vor Mc Donalds am Breslauer Platz des Kölner Hauptbahnhofes, doch dann "brannten" augenscheinlich die "Sicherungen" der Jugendlichen durch: Gemeinschaftlich schlugen, traten und spuckten acht Jugendliche auf ihre Opfer ein. Ein bisher unbekannter Zeuge mischte sich ein, die Bundespolizei eilte zur Hilfe.

Mittwochnachmittag hielten sich drei Schülerinnen aus Frechen und Chorweiler am Ausgang des Kölner Hauptbahnhofes auf. Nach einem Wortgefecht und Beleidigungen zwischen zwei Gruppen, kam es dann zu einem Übergriff auf die drei Schülerinnen. Zunächst wurde versucht, einem Mädchen das Handy aus der Hand zu schlagen. Im Anschluss wurde sie auf die Straße geschubst. Die Gruppe von acht Jugendlichen schlugen und traten auf das am Boden liegende Mädchen ein. Ihre Schwester versuchte die Gruppe davon abzuhalten, wurde dabei durch die Unbekannten ebenfalls geschlagen, getreten und bespuckt. Die andere Schülerin versuchte Hilfe durch Reisende zu bekommen und rief die Polizei. Glücklicherweise mischte sich ein unbekannter Zeuge ein. Die alarmierte Bundespolizei kam zur Hilfe, die acht Täter (fünf junge Frauen und drei junge Männer) waren jedoch schon flüchtig. Eine umgehend durchgeführte Nahbereichsfahndung verlief negativ.

Die Bundespolizisten nahmen die Geschädigten mit zur Dienststelle. Eine 16 Jährige musste aufgrund starker Schmerzen zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Die Erziehungsberechtigen wurden über den Vorfall informiert.

Die Bundespolizei erstattete Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Eine durchgeführte Videoaufzeichnung verlief positiv. Die Ermittlungen dauern an.

In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei um sachdienliche Hinweise: Wer war hat den Vorfall beobachtet und kann Angaben zu den Tätern oder Tathergang machen? Hinweise werden unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 24 Stunden täglich unter 0800/ 6 888 000 entgegen genommen oder sind bei jeder anderen Polizeidienststelle möglich.

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